02.06.08

Alpine Wellness im hintersten Winkel

Posted in Abchillen, Kraftorte, Wandern at 10:11

Heilquelle in Eberstein

In so manchem Wellnessbereich ist das mit der Entspannung so eine Sache. Meist kommt diese erst gar nicht zustande weil sich zu viele Menschen auf zu wenig Quadratmeter aufhalten. Das hat häufig auch damit zu tun, dass der Wellnessbereich bequem und ohne Mühen erreichbar ist. Kurze Wege, viele Leute. Ganz anders verhält es sich mit dem Wellnessbereich in Eberstein im schönen Kärntner Görtschitztal. Da muss man schon einiges an gutem Willen und Durchhaltevermögen mitbringen, um zum Wellnessbereich überhaupt erst vorzudringen. Dieser liegt im so genannten Höllgraben aus dem der Tisäckerbach fließt. Wer an die Quelle, sprich zum Wellnessbereich will, muss stromaufwärts gehen und den rauschenden Bach mehrmals – manchmal mit, manchmal ohne Brücke überqueren.

Wellness pur in Eberstein

Die Natur entlang des Weges ist jetzt Anfang Juni üppig-urwüchsig, fast urwaldhaft. Drinnen im Graben angelangt finden Entspannungssuchende alles was es zum Wellnessen so braucht: Eine rechtsdrehende Heilquelle (samt emailliertem Trinkbecher), ein Kneippbecken und Sitzgelegenheiten, auf denen sich herrlich relaxen lässt.

Rechtsdrehende Heilquelle

Anfahrt: Mit dem PKW nach Eberstein. Hier auf die Saualpe abbiegen und der Saualpenstraße in Richtung St. Oswald folgen. Nach der Ortsausfahrt von Eberstein folgt eine ca. 500 Meter lange Gerade. Noch bevor diese in eine Linkskurve mündet, zweigt rechts ein Schotterweg ab (auf einer Tafel steht Lassernig vlg. Kulmbauer), der an einigen kleinen Häusern vorbei führt. Diesem bergan ca einen Kilometer folgend bis sich die Straße teilt und das Schild Eberstein – Mirnig (Lassernig vlg. Kulmbauer) auftaucht. Hier das Auto abstellen und den kleinen, von der Straße wegführenden Fahrweg bergan entlang gehen bis zur Quelle. Falsch machen kann man ab hier nichts mehr. Einfach immer dem Tisäckerbach entlang. Nach ca. 1 Stunde hat man das Ebersteiner Wellness-Ressort erreicht. Zurück zum Auto geht es auf dem selben Weg.

Ausgangspunkt: Die Google-Map rechts markiert den PKW-Abstellplatz (Weggabelung), der zugleich Ausgangs- und Endpunkt der Tour ist.

Weggabelung

Tipp: Der unbefestigte Weg führt manchmal über den Bach (Furt). Man kann hier aber gut über gelegte Steine balancieren. Gutes Schuhwerk schadet nicht.

22.10.07

Das Stift St. Georgen am Längsee

Posted in Kraftorte, Kärnten entdecken, Unterkommen at 14:01

Groß und mächtig thront das Benediktinerinnenstift St. Georgen über dem Längsee. Im Stift kann kann man sich einerseits in allen möglichen Dingen unterrichten lassen. Von Kursen wie “Töpfern für Fortgeschrittene” bis hin zu Fastenkuren, Selbstfindungskursen, Managementlehrgängen wird hier ein reichhaltiges Programm geboten. Ein eben solches bieten jedoch auch das Stift selbst bzw. genauer gesagt die Stiftsgärten. Sie bieten dem Betrachter “Die Schönheit der Schöpfung als Erlebnis für alle Sinne”.

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Hm… Wer geht, geht in sich, heißt es bekanntlich. Und die Kärntenblogger haben sich – begleitet von einer Katze (siehe Bild!) – in die Gärten begeben und waren als bekennende Nicht-Gartenfreaks ziemlich begeistert. Fanden sie im Garten doch einen Naturspielplatz ebenso wie eine überdimensional große Kräuterspiralle, ein Labyrinth, einen Permakulturgarten oder auch einen Garten, in dem Arzneipflanzen angebaut werden…

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An sonnigen Herbsttagen und für alle die am Nachmittag ein wenig zur Ruhe kommen wollen bzw. sollen, sind die Klostergärten ein echtes Erlebnis. Eine Aussichtsplattform für einen Blick über den bezaubernden Längsee gibt es natürlich auch. Und für alle, die das Gärntnern nicht lassen können: Im Garten können Jungpflanzen auch käuflich erworben werden.

Google-Map zum Benediktinerinnenstift St. Georgen am Längsee
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05.09.07

Wildensteiner Beleidigung

Posted in Augen weiden, Kraftorte, Wandern at 08:49

wildensteinerwasserfall.jpg

Es kommt schon fast einer Beleidigung des Wildensteiner Wasserfalles gleich, wenn die Kärntenblogger den in Ebental situierten Wasserfall ebenfalls als einen solchen bezeichnen. Machen wir es kurz: Wasserfälle sind es beide. Allerdings besticht jener in Wildenstein durch eine unglaubliche Fallhöhe, die ihn zum höchsten Wasserfall Kärntens macht. Während dessen der Ebentaler Wasserfall wohl eher durch sein verwunschenes Ambiente punktet. Aber das soll hier in keinen Wasserfall-Disput ausarten. Der Wildensteiner Wasserfall liegt in der Nähe von Gallizien in Unterkärnten.

Fährt man von Gallizien in Richtung Eisenkappel weiter, also nach links, kommt man bereits nach ca. 100 Metern am Schild “Wildensteiner Wasserfall” vorbei. Eine kleine Straße führt zu einem Schotterparkplatz wo man den PKW abstellen kann. Von hier aus geht es dann zu Fuß, teilweise recht steil über einen neu ausgebauten Waldweg weiter (Gehzeit ca. 20 Minuten). Im oberen Bereich nimmt man kleine Kinder besser mal an die Hand.

In unmittelbarer Nähe des Wasserfalles wurde eine Aussichtsplattform gebaut, die einen tollen Blick auf das tosende Wasser bietet. Man könnte natürlich auch über den Zaun klettern, um dem Naturschauspiel noch näher zu sein… Doch Achtung: Steinschlaggefahr!

Die Google-Map zum Wildensteiner Wasserfall
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21.08.07

Der Ebentaler Wasserfall

Posted in Kraftorte, Wandern at 14:11

Der Ebentaler Wasserfall

Der Ebentaler Wasserfall gehört vielleicht zu den schönsten und verborgensten Plätzchen im näheren Umfeld der Landeshauptstadt Klagenfurt. Nur wenige wissen von seiner Existenz und noch weniger waren selber schon dort. Dabei empfängt den Besucher eine mystische Welt bestehend aus wucherndem Grün und rauschendem Wasser, die einen unweigerlich in ihren Bann zieht. Im Sommer ist der Ort herrlich kühl. Und auch im Winter sieht der gefrorene Wasserfall bezaubernd aus. Ein herrlicher Ort um abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen.

Wie kommt man hin? Vom Schranken an der Asphaltstraße (Google-Map) wo man das Auto stehen lassen kann. Hier steht auch ein grünes Schild mit der Aufschrift “Ebentaler Wasserfall”. Nun geht es zu Fuß über die Felder immer gerade aus weiter bis zu einem eingezäunten Wasserhaus. Von dort einem Waldweg folgend bis zum Wasserfall. Wer sich leise nähert, der hört das Rauschen schon von Weitem.

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Posted in Kraftorte, Kärnten entdecken at 14:11

An der Quelle

Wenn die Kärntenblogger auf ihren Mountainbikes die Schotterstraße südlich von Klagenfurt entlang radeln, kommt es so gut wie nie vor, dass vor dem kleinen Brunnen am Straßenrand keine Autos parken. Und seitdem der Österreichische Rundfunk im Rahmen seiner Sendung “Kärnten Heute” über die Quelle und ihr besonderes Wasser berichtete, kommen Leute von nah und fern, um sich damit einzudecken. Wenn man einem freundlichen Herrn an der Wassertankstelle glauben kann, so ist das Wasser “gar nichts besonderes” und es “ohnehin völlig egal, ob es nun rechtsdrehend oder linksdrehend sei”. Laut ihm hätte das Wasser dieser Quelle bloß eine natürliche Reinheit, die man heute nur noch selten findet. Nun, das sehen bestimmt nicht alle so. Wie könnte die Quelle sonst auch eine solch große Fangemeinde haben, die auf das Wasser Stein und Bein schwört und folglich alle paar Tage dort vorbeischaut?!

Der Brunnen liegt wie gesagt südlich der Landeshauptstadt Klagenfurt und ist über einen Schotterweg mit dem PKW gut erreichbar. Näheres auf der Google-Map

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13.08.07

Wandern mit dem 6. Sinn

Posted in Essen & Trinken, Familientipp, Kraftorte, Wandern at 09:45

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Wir Kärntenblogger haben keinen blassen Schimmer – von Wasseradern, dem Globalgitter oder dem Currynetz. Und Wünschelrutengehen, das überlassen wir eigentlich auch lieber Berufeneren. Aber der Wünschelrutenwanderweg bei Hermagor hat uns dann doch richtig gut gefallen. Warum? Weil hier ein – auch kleinkindtauglicher – Waldweg zwar inszeniert wird, aber nicht künstlich aufgemascherlt. Und weil man als Wandernder einen Sinn dafür entwickelt, dass die Natur von mehr beeinflusst wird als von Wind und Wetter – und Klimawandel. Dass es einen Grund dafür gibt, warum Bäume krumm wachsen, Krebs-Geschwüre ausbilden oder dass die Stellen für Bildstöcke selten zufällig gewählt sind…

Wer selbst mal die Wünschelrute schwingen möchte: Im nahe gelegenen Gasthaus “Beim Bachmann” (übrigens bekannt für vorzüglichen Biolachs und saisonale Schmankerl aus der Region…) gibt’s einen Übungsparcours für Anfänger.

Lageplan hier!

31.07.07

Platzerl mit gutem Karma

Posted in Augen weiden, Kraftorte, Orte mit einer Story at 11:00

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Gestresst? Griesgrämig? Ausgelaugt? Dann nix wie rauf auf den Mirnock, am Ost-Ende des Millstätter Sees. Hier – genauer: in Gschriet – liegen die mystischen “Orte der Kraft”. Im Prinzip nichts weiter als ein paar Bankerln entlang eines Wiesenweges, der allerdings einen atemberaubenden Blick auf den Millstätter See und die umliegende Bergwelt eröffnet.

Das mit den Kraftorten ist wohl eine Glaubensfrage und daher ohne Gewähr. Vor Jahren hat ein deutscher Geomantie-Experte dem Platzerl jedenfalls eine hohe positive Schwingung bescheinigt, die sich harmonisch auf Körper und Geist auswirken und neue Energie spenden soll. Ausführliche Erklärungen zu der jeweiligen Wirkweise finden sich an jedem einzelnen der drei Kraftorte. Die tibetanischen Mönche, die zuletzt in Kärnten zu Besuch waren und hier im Morgengrauen meditierten, waren auf alle Fälle total begeistert. Und die müsstens ja eigentlich wissen…

Landkarte bzw. Anfahrtsplan hier!

19.06.07

Der Jungbrunnen auf der Saualpe

Posted in Kraftorte, Kärnten entdecken, Orte mit einer Story at 10:02

Auf der Saualpe in Kärnten gibt es einen Brunnen, dessen Wasser heilende und verjüngende Wirkung nachgesagt wird. Es ist nicht ganz einfach ihn zu finden (siehe unten!), dennoch ist der “Laren Sack”-Brunnen (das steht übrigens für “leerer Sack”), wie er auch genannt wird, ein echtes Highlight. Die heilende Wirkung des Wasser ist seit Jahrhunderten bekannt. So ließen bereits die Grafen Christallnigg, sie residierten im 16. Jahrhundert in einem vornehmen Palais in der Klagenfurter Herrengassse nach dem Wasser schicken, wenn sie sich gesundheitlich nicht wohl fühlten. Ein Jäger musste sich dann auf den Weg zum Brunnen machen und das Wasser nach Klagenfurt bringen. Kein leichtes Unterfangen, so ganz ohne Motorisierung…

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Die Anfahrt zum Jungbrunnen ist – wie gesagt – nicht ganz einfach, zahlt sich aber in jedem Fall aus und kann auch gut mit einem kleinen Spaziergang (vom Autoabstellplatz bis zum Brunnen ca. 1,5 Stundne hin und zurück) kombiniert werden.

Anfahrt / Zugang: Mit dem PKW von Eberstein im Görtschitzttal aus nach St. Oswald (schöne Kirche) und dann weiter hoch bis man an einem Gasthaus namens “Druckerhütte” vorbeikommt. Von hier aus der Straße weiter folgend, bis nach einer leichten Rechtskurve eine Forstraße nach links (Richtung Weissberger Hütte und Breitofner Hütte) in den Wald abzweigt. Hier das Auto stehen lassen (einige Parkplätze sind vorhanden). Zu Fuß geht es nun entlang der gut ausgebauten Forstraße weiter. Bereits hier gibt es eine rot weiss rote Markierung. Dieser einfach folgend bis zur ersten Gabelung (links halten) bergab zur zweiten Gabelung (rechts halten). Von hier aus dem noch immer rot weiss rot markierten kleinen Weg folgen, der direkt am rechts vom Weg gelegenen Jungbrunnen vorbeiführt. Den Schluck eiskaltes Wasser hat man sich redlich verdient. Den Brunnen zu erreichen ist eigentlich kein Problem, solange man sich an die gut sichbare rot weiss rote Markierung hält.

Die Google-Map hilft nur wenig weiter, soll hier aber dennoch nicht fehlen. Hier gibt’s einige Fotos.

17.05.07

Energie-Tankstelle “Felsentor”

Posted in Kraftorte, Kärnten entdecken at 19:27

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Die Osterinseln haben ihre Egghead-Statuen, England hat Stonehenge und Kärnten hat: das Felsentor! Wer zum ersten Mal dort ist, ist sich sicher: Das wurde von Menschenhand gemacht, herausgemeißelt mit irgendwelchen urzeitlichen Riesenwerkzeugen.

Gaaanz falsch. Angeblich ist der ca. 15 Meter hohe Rundbogen, zu dem sich da zwei Riesen-Felsblöcke zusammengetan haben, einer besonderen Erdstrahlung zu verdanken. Die genaue Genese und Beschreibung ist hier zu finden: felsentor.doc

Logisch, dass sich unsere Ahnen unterm Felsentor einen netten Kultplatz einrichteten, an dem im übrigen auch Urteile gefällt wurden. Für jene Angeklagten, die dabei eher glücklos blieben, war zumindest der Weg nicht weit: Ein paar Minuten bergabwärts stehen heute noch die beiden steineren Pfeiler des alten Galgens. Brrrr!

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In Eberstein verband man diese beiden geheimnisvollen Orte mit anderen umliegenden (natürlich alles zuvor vom Erdstrahlen-Experten vermessen) und legte den “geomantischen Lehrpfad” an. Gute Idee, die leider nur solala realisiert wurde. Der Pfad hinauf zum Felsentor ist steil, weder beschildert noch gesichert und zum Teil von Wald und Laub überwuchert. Wer von diesem Kraftort nicht weiß, hat leider fast keine Chance, hinzufinden. Dabei könnten wir uns vorstellen, dass das viele – in irgendeiner Form an Energetik – Interessierte anlocken könnte…

Wegbeschreibung: Auf dieser Routen-Karte (ab Klagenfurt) ist als Endpunkt der beste Autoabstellplatz in Eberstein eingezeichnet. Von hier aus sieht man schon den Galgen. Über die Weide hinauf den Zaun entlang kommt man dann auf den Waldweg, ab hier geht’s noch 10 Minuten bergauf, bis man am Felsentor ankommt.

Das Felsentor auf Flickr!