25.08.08
Posted in Augen weiden, Besonderes, Freizeit
at 13:35

Der Sommer gibt noch einmal gehörig Gas derzeit. Aus diesem Grund bringen wir hier ein Best of an Beiträgen, die Urlaubern und Kärntenfans zeigen sollen, was sie hier off the beaten Track, also abseits der Trampelpfade noch so alles machen können.

Fahren Sie auf die Saualpe und besuchen den Leeren Sack Brunnen Erklimmen Sie den Magdalensberg doch mal zu Fuß anstatt mit dem Auto. Essen Sie eine nächtliche Käseplatte im Hotel Linde am Wörthersee. Tanken Sie Energie in Hülle und Fülle, am Felsentor, der Energietankstelle in Eberstein Gehn Sie auf Schnäppchenjagd in Kärntens Outlet-Centern oder Statten Sie der ehrwürdigen Villa Verdin einen Besuch ab. Mit einem Wort: Noch so viel zu sehen und – hoffentlich – noch einen schönen, langen und vor allem warmen Sommer
Sie haben weitere Sommertipps oder wir haben etwas ganz Wichtiges Vergessen? Ein eMail an uns genügt. Noch einen schönen Sommer! Die Kärntenblogger
Permalink
30.07.08
Posted in Abchillen, Familientipp, Freizeit, Sichs gut gehen lassen
at 20:17
Der sommerliche Badetag beginnt meist mit der obligaten Parkplatzsuche. Nach einigen Runden im fahrenden Glutofen greift endgültig die Erkenntnis, dass heute alle anderen wieder schneller am Wasser waren. An der Kasse löhnt man 4 bis 6 Euro (!) um auf der Liegewiese zu erkennen, dass man sich am besten über- statt nebeneinander schlichen sollte. Von lauten Radios, Handy-Schreihälsen und notorisch fehlgeleiteten Fußbällen gar nicht erst zu sprechen. Man kann aber rauch ganz anders baden. Man muss nur wissen wo.

Die Zutaten zum perfekten Badetag: Genügend freie Parkplätze selbst bei Tagen wie heute mit 30° plus. Alle im Schatten eines kleinen Wäldchens gelegen. Der Eintritt: “Ein Euro für die Benützung der Liegewiese”, steht auf einer Kreidetafel geschrieben. Ach ja. Das ganze Idyll liegt nur ca. fünf Fahrminuten vom Zentrum Klagenfurts entfernt.

Dass sich auf der Liegewiese selbst an Hochfrequenztagen nur eine Handvoll Erholungssuchende tummeln, sei nur nebenbei erwähnt. Im Kalmusbad, so heißt dieses magische Plätzchen, gehen die Uhren anders. Gebadet wird im vorbeifließenden Sattnitz-Bach. Der ist zwar nicht so sonderlich tief, zum Schwimmen reicht es jedoch vollauf. Und die Gegenstromanlage hat man quasi inklusive (wobei die Strömung wirklich sachte ausfällt). Das Wasser ist herrlich frisch und liefert im Gegensatz zu so manchem, auf 28 Grad aufgeheizten Kärntner Badesee, echte Abkühlung. Im hinteren Teil des Geländes stehen putzige kleine Holzhäuschen. Davor sitzen ein paar Pensis und spielen Karten. Ja, es ist schon ein wenig anders hier im Kalmusbad. Wir haben es heute probiert und mochten es auf Anhieb!
Tipp: Das Kalmusbad ist für Kinder super geeignet. Spielplatz, Sandkiste, alles da. Wer will, findet unter den großen Bäumen Schatten. Im Wirtshaus gibt’s zackiges Service und speise- und getränketechnisch alles was man halt so braucht.
Andere Freizeit-Tipps in der Nähe:
Der Ebentaler Wasserfall
Klagenfurt von oben herab
Besonderes Wasser
Permalink
16.05.08
Posted in Familientipp, Freizeit, Orte mit einer Story, Wandern
at 18:42
Das Dörflein Bad Bleiberg in der Nähe von Villach gelegen hat wahrlich schon bessere Zeiten gesehen. Nach dem 1. Weltkrieg etwa, als der Blei- und Zinkbergbau hier seinen Höhepunkt erreichte. Seit dem zu Beginn der 1990er Jahre der Bergbau endgültig eingestellt wurde, konzentriert man sich mit dem Heilklimastollen auf die Gesundung bronchial angeschlagener Menschen. An die bewegten Bergbauzeiten erinnert nur noch das Schaubergewerk Terra Mystica, das eine weithin bekannte Kärntner Schlechtwetterdestination darstellt und bei eben solchen auch dementsprechend stark besucht wird.

Wer dem beschwerlichen Leben der Knappen aber nicht unter Tage sondern am hellen Tageslicht nachspüren will, der lässt das Schaubergewerk rechts liegen und fährt die Straße in Richtung weiter bis er am Gasthaus Wirnsberger, es liegt neben dem Eingang zur Perscha-Keusche, vorbeikommt.


Von hier ausgehend kann man den Weg der Knappen gehen (Dank für den Hinweis an Jürgen!), der von einem, „Mundloch“ genannten Stolleneingang bis zum nächsten führt. Der Weg führt durch den kleinen Ort an alten Häusern vorbei durch den Wald und ist insbesondere an wärmeren Tagen eine Alternative für Groß und Klein. Je nach Lust und Laune kann man den ganzen Stollenwanderweg unter die Beine nehmen oder nur ausgewählte Teile davon. An den Bäumen angebrachte Markierungen (schwarzes Bergewerkszeichen auf gelbem Grund) führen einen zurück zum Ausgangspunkt. Den Kärntenbloggern jedenfalls hat es gefallen: Mal was anderes und an der frischen Luft auch noch. An den meist abgesperrten Stolleneingängen bleibt man dann stehen und wenn man still ist, kann man sich gut vorstellen, wie hier vor wenigen Jahren noch geschuftet wurde.
Permalink
06.11.07
Posted in Abchillen, Essen & Trinken, Freizeit, Sichs gut gehen lassen
at 17:08

An ein Lokal kann man verschiedene Ansprüche stellen. An grauen November-Sonntagnachmittagen geht’s uns um meistens um folgendes: Eine große Kaffee- und Teekarte, eine ansprechende Zeitungs- und Zeitschriftenauswahl, chillige Musik, aufmerksames Personal und das ganze in einer warmen Wohlfühl-Stube bitte, in der es nicht zugeht wie im Taubenschlag.

Wo zu finden? Im “Cafe & Buch” in der Pernhartgasse in Klagenfurt, gleich gegenüber vom Hotel Sandwirth. Zwar sehr klein (5 oder 6 Tische nur), dafür mit prall gefülltem Bücherregal und vom Raumgefühl her – nicht nur altbaubedingt – sehr stilvoll. Die Klientel angenehm. Und die Preise sehr moderat. Prädikat besuchenswert!
Hier geht’s zum “Cafe & Buch”. Geöffnet täglich von 10 bis 22 Uhr.
Ähnliche Artikel am Kärntenblog:
Bärenlauben: Letzte Rettung für Bücherwürmer
Durchatmen im Cafe Fahrnberger
Vinothek Lerch: Weibar mit Geschichte
Rudiferia: Die besten Schaumrollen Kärntens
Permalink
06.10.07
Posted in Filmschauplätze, Freizeit, Kärnten entdecken, Orte mit einer Story
at 12:32
Die Landschaft Kärntens ist schön – und eitel! Sie sonnt sich immer wieder gerne mal im Scheinwerferlicht. Die Wörthersee-Filmchen gabs schon unter Hans Moser, selbst Roy Black haben sie überdauert. Zu dieser Leicht-Seicht-Kategorie aber ein ander mal mehr. Weil: Auch das große Kino hat sich dann und wann ins Kärntnerland verirrt, jawoll! Hier der Versuch einer kurzen, sicherlich unvollständigen Zusammenfassung:

Wikimedia Commons
“Wie ein Licht in dunkler Nacht”. Einige Szenen der romantischen US-Agentenstory vorm Hintergrund der Nazi-Zeit wurden mit Michael Douglas an der Rosentalbahn gedreht. War damals (1992) wohl die Kärnten-Premiere für den Hollywoodstar. Eine Connection ist aber geblieben: Angeblich lassen er und seine Frau Catherine Zeta-Jones sich noch heute den Saiblingskaviar vom Fischrestaurant Sicher in Tainach über den Atlantik schicken…

“James Bond: Der Hauch des Todes”. 1987 bretterte Bond-Darsteller Timothy Dalton (ich glaub mit dem Ski-Doo) bei einer Verfolgungsjagd die Hänge hinab bis auf die Eisdecke des Weißensees. Sehr actionreich und ohne Rücksicht auf Verluste, ein paar Badehütten fallen der Aktion zum Opfer.
“Der gelbe Rolls Royce” verhalf 1964 Omar Sharif, Ingrid Bergman und Alain Delon zu einem Gastauftritt in Kärnten. Schwer, dazu genaue Infos zu finden. Wer von unseren geneigten Lesern weiß was über die genauen Drehorte?
Und: “Star Wars II”! Angeeeeeblich, das sagte uns jedenfalls ein altgedienter Wörtherseefilm-Kenner, soll der See darin als digitale Filmkulisse Eingang gefunden haben. Warum auch nicht? Werden wir demnächst mal überprüfen!
Permalink
06.09.07
Posted in Familientipp, Freizeit, schlechtwetter-action
at 09:37

Bild: hankoss / flickr.com
Fährt man die Ebentaler Straße in Klagenfurt stadtauswärts, kommt man an einem Gasthaus namens Ouschan (Ebentaler Straße Nr. 100) vorbei. Ein Gasthaus wie jedes andere? Wohl kaum! Startete von hier aus doch eine der derzeit weltbesten Billiard-Spielerinnen, Jasmin Ouschan, ihre internationale Karriere. Während man sich vorne im Gastraum des Traditionshauses gemütlich etwas einwerfen kann, betritt man im hinteren Teil die heilige Halle es Poolbilliards. Hier empfangen einen gedämpftes Licht und konzentrierte Spieler am grünen Filz. Es ist schon ein besonderes Gefühl, hier das Cue zu schwingen… Ja und mit ein weinig Glück kann man sogar Jasmin Ouschan beim Training über die Schulter blicken. Aber weil Billiard-Profis viel im Flugzeug sitzen, ist dafür schon Glück nötig.
Öffnungszeiten Gasthaus Ouschan: Montag bis Samstag von 07.00 bis 24.00 Uhr
Kosten: 5 Euro pro Stunde
PS: Auf telefonische Anfrage der Kärntenblogger versicherte uns Herr Ouschan persönlich, dass bei ihm nicht nur Profis spielen dürfen, sondern wirklich JEDER kommen kann. Na dann getrauen wir uns auch!
Anfahrtsskizze zum Gasthof Ouschan
Permalink