25.08.08
Posted in Augen weiden, Besonderes, Freizeit
at 13:35

Der Sommer gibt noch einmal gehörig Gas derzeit. Aus diesem Grund bringen wir hier ein Best of an Beiträgen, die Urlaubern und Kärntenfans zeigen sollen, was sie hier off the beaten Track, also abseits der Trampelpfade noch so alles machen können.

Fahren Sie auf die Saualpe und besuchen den Leeren Sack Brunnen Erklimmen Sie den Magdalensberg doch mal zu Fuß anstatt mit dem Auto. Essen Sie eine nächtliche Käseplatte im Hotel Linde am Wörthersee. Tanken Sie Energie in Hülle und Fülle, am Felsentor, der Energietankstelle in Eberstein Gehn Sie auf Schnäppchenjagd in Kärntens Outlet-Centern oder Statten Sie der ehrwürdigen Villa Verdin einen Besuch ab. Mit einem Wort: Noch so viel zu sehen und – hoffentlich – noch einen schönen, langen und vor allem warmen Sommer
Sie haben weitere Sommertipps oder wir haben etwas ganz Wichtiges Vergessen? Ein eMail an uns genügt. Noch einen schönen Sommer! Die Kärntenblogger
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01.08.08
Posted in Besonderes, Kärnten entdecken, Orte mit einer Story, Wandern
at 14:27

Huch! Wenn das der Landeshauptmann von Kärnten liest…. Die Türkei liegt nämlich – mitten in Kärnten! Genauer: In einem kleinen Seitental ganz in der Nähe des Faaker Sees. Drinnen im türkischen Valley erwarten den hoffnungsvollen Kosmopoliten allerdings keine Döner-Buden und Moscheen, sondern gezählte elf Einfamilienhäuser, das Plätschern eines kleinen Baches, Blumenwiesen und Grillenzirpen und – am Ende der asphaltierten Taleinfahrt – der “Türkenbrunnen” als Labestation für alle, die von hier den Waldpfad in Richtung Faaker See nehmen. Die Kärntner Türkei ist sozusagen eine Oase der Ruhe und schön zu durchwandern.

Zu dem eigenwilligen Talnamen kams (in der Kurzfassung) so: Bei ihrem dritten Einfall in Kärnten schlugen die Türken ihr Lager in diesem Tal auf. Wundert nicht weiters: Schöne flache Wiesen, beiderseits gut geschützt durch bewaldete Bergwälle, ganz nahe am strategisch günstig gelegenen Villach. Das hat sich seinerzeit quasi aufgedrängt als Basislager.

Uns hat sich etwas anderes aufgedrängt: Dieser formvollendete Parasol gleich neben der Straße, der schließlich in Butter herausgebraten und leicht gepfeffert und gesalzen zwischen zwei Semmelhälften sein Ende fand. Eine Art Kärntner Döner, wenn man so will…
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16.06.08
Posted in Augen weiden, Besonderes, Essen & Trinken, Kärnten entdecken, Orte mit einer Story
at 12:44
Vorweg gesagt: Die Geliebte eines mächtigen Mannes zu sein ist an sich ja nix Heroisches. Aber es erweckt Interesse – noch heute leben schließlich ganze Luder-Generationen gut von ihren G’spusis in besseren Kreisen.
Nun, wie wir wissen, war Katharina Schratt zwar nicht die Angetraute, wohl aber “Kaiserin des Herzens” Franz Josephs. Oder so. Und obwohl die Dame Wienerin war, hinterließ sie Spuren in Kärnten.

Da wäre erst mal die “Villa Helene” in Velden am Wörthersee. Die jetzige Besitzerin erzählte uns (für ein Interview im Alpe-Adria-Magazin, übrigens sehr lesenwert auch für Kärnten-Fans!), dass der Jugendstil-Bau vom Kaiser höchstselbst in Auftrag gegeben wurde: Für seine Katharina Schratt, die hier so etwas wie ein “Klein-Schönbrunn” haben sollte. Mit bescheidenen 40.000 Quadratmeter Grund, für Parkanlagen uns sonstige Spaßivitäten. Davon können Wohnsitz-Suchende am beinah vollverbauten Wörthersee heute allerdings nur träumen…

Zum anderen am “Schrattenfeld” am Längsee. Eine Sammlung von fünf kleinen Höfen, die Ende des 19. Jahrhunderts vom Bruder der Schratt gekauft wurde. Noch heute betreiben die Nachkommen hier, am sonnigen Nordufer des Sees, mehrere Gastro- und Hotelbetriebe, die für gutbürgerliche Küche und herrliche Aussicht bekannt sind. Die Schratt selbst dürfte hier wohl auch hie und da aufgetaucht sein, schließlich hatte sie ein Taufkind am Schrattenfeld.
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16.05.08
Posted in Besonderes, Menschen, Shopping
at 18:29
Mitten in Klagenfurt, etwas versteckt in der Spitalgasse Nr. 10 steht das Schallplattenstudio Elisabeth. Es handelt sich dabei um einen besonderen Ort, an dem der Liebhaber besonderer Musik Besonderes finden kann. Und dies gilt ausdrücklich nicht nur für das reichhaltige Klassik- und Jazz-Sortiment, das man sonst in Kärnten wohl vergeblich suchen wird. Dass das Schallplattenstudio (hier die Homepage dazu) etwas ganz Spezielles ist, hat auch mit der Dame zu tun, die dem Geschäft vor 33 Jahren seinen Namen gab. Frau Elisabeth.

Die 70 Jährige kennt sich aus bei vergriffenen Schlagern, beim Jazz und auch in der Klassik und steht in ihrem kleinen Geschäft Kunden mit Rat und Tat zur Seite. Ja, volkstümliche Musik habe sie auch, aber das wäre nicht so ihr Ding, sagt Frau Elisabeth, während sie dem Kärntenblogger eine Ostbahn-Kurti Musikcasette (!) und die Neue von Sabina Hank über den Landentisch reicht.

Im Plattenstudio scheint ein wenig die Zeit stehen geblieben zu sein, was aber nichts am gemütlichen Ambiente oder gar damit zu tun hat, dass das Sortiment nicht aktuell wäre. Schließlich kann Frau Elisabeth auch der Oma aushelfen, die ihrem Enkelkind eine BRAVO-Hits mitbringen möchte. Wie gesagt, bei Musik macht Frau Elisabeth nicht so schnell jemand etwas vor.
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10.01.08
Posted in Abchillen, Besonderes
at 18:36

Das “Vrabac” in der Tarviserstraße 60 in Klagenfurt als stink normales Gasthaus zu bezeichnen… naja, ich weiß nicht recht. Es ist viel eher ein Tschecherl oder eine “Rumsen”, wenn die Leser verstehen was ich meine. Davon abgesehen ist das Vrabac auch eher eine Sommer-Location. Direkt am schönen und städtebaulich angeblich interessanten Lendkanal gelegen, ist der Gastgarten des Lokals eine wilkommene Gelegenheit, das Fahrrad abzustellen und das Isostar-Safterl in der Trinkflasche gegen ein handfesteres Getränk, vorzugsweise ein kleines Bier einzutauschen.
An dermaßen unfreundlichen und noch viel weniger andersartig erfreulichen Jännertagen wie dem heutigen, ist das Vrabac der 3. Ort, der Geheimtipp schlechthin, den zu besuchen es gilt, wenn man diesen unseligen Nebel einmal hinter sich lassen will. Das Lokal ist klein und alles andere als fein. Gleiches gilt für das meist spärlich vorhandene Publikum, das teilweise schon eher Inventar ist. Umso wohler, da unbeobachtet und gänzlich unbehelligt, darf sich hingegen der Gast fühlen. In Ruhe ein paar Memphis blue geraucht und ein paar kleine bzw. große Biere dazu getrunken. Die Welt sieht wieder anders aus. Dazu gibt es – mit etwas Glück – ein paar alte Hardrock-Hadern aus der Musikanlage. Für Nebeltage genau das Richtige!
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14.11.07
Posted in Besonderes, Kärnten entdecken, Orte mit einer Story
at 14:43
Sobald sich die Frage nach dem Heiraten, dem ultimativen Bund des Lebens stellt, ist guter Rat teuer. Passt man wirklich zusammen, will und soll man den Bund fürs Leben wirklich schließen, ja oder nein?! In Kärnten, genauer gesagt in der Nähe von St. Veit an der Glan gibt es aber eine gute Möglichkeit, abzuklären, ob es sich lohnt zu heiraten oder ob man es doch lieber bei einer nicht-eingeschriebenen Verbindung belässt. Diese Fragen abzuklären, bevor die Hochzeitsglocken läuten, das Hochzeitskleid angeschafft und die Hochzeitsgesellschaft eingeladen ist, lohnt mehrfach.

In der Nähe von St. Veit (Anfahrtsskizze) gibt es mitten im Wald einen besonderen Felsen. Heiratswillige oder Menschen die sich mit der Frage “Heiraten ja oder nein” auseinandersetzen, können hier, so heißt es, ganz einfach abklären ob sie es tun sollen oder nicht. Der Fels nämlich hat eine kleine Höhle. Und die gibt rasch Antwort. Man nehme einen Stein und versuche diesen in die Höhle zu werfen. Gelingt dies, so kann man sich getrost vor den Traualtar bewegen. Gelingt dies auch nach mehreren Versuchen nicht, sollte man sich das ganze Unterfangen noch mals gründlich durch den Kopf gegen lassen. Scheidungen gibt es bekanntlich schon genug. Hätte alles nicht sein müssen, hätten die glücklich Geschiedenen nur vorher am Heirats-Felsen vorbeigeschaut. Wie beliegt der Heiratsfelsen auch heute immer noch ist, davon zeugen die vielen vielen Steine die entweder in der Aushöhlung oder aber am Boden vor der Felswand liegen…

Anfahrt: Von St. Veit Richtung über Treffelsdorf nach Grasdorf. Durch Grasdorf durch und dann der Asphaltstraße weiter folgend bis nach ca 500 Metern links ein gelbes Schild mit der Aufschrift “Brennstoffe und Dienstleistungen” kommt. Hier das Auto abstellen und dem Forstweg zu Fuß ca 250 Meter entlang gehen bis die Felswand auf der rechten Seite auftaucht.
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