14.08.09
Posted in Abchillen, Augen weiden, Essen & Trinken
at 21:27
“Danke für Ihren Besuch”, ruft uns der Wirt beim Verlassen des Monte Christof nach. Die Kärntenblogger halten kurz Inne und denken sich dann “Stimmt! Das war eigentlich ein Besuch”. Und einen solchen Gedanken hatten wir schon lange nicht mehr obwohl wir gut, gerne und oft in Gast- und Wirtshäusern einkehren. Aber eine Lokalität wie das Monte Christof will erst mal gefunden sein!

Der Christofberg als solcher will erst einmal gefunden sein! Für Görtschitztaler ist das vielleicht nicht ganz so schwer. Aber was soll man machen, wenn selbst die Görtschitztaler dort, wo es sprichwörtlich um die Wurst geht, falsch abbiegen?! Dort wo man auf einem Schild nämlich “Jausenstation” Chrisofberg liest und gleich an Brettljause garniert mit Kastelruther Spatzen aus der Konserve denkt! Biegt man hier nach links, kommt man nach einigen Kilometern Schotterstraße zur Kirche am Christofberg. Das heißt eigentlich zum Gasthof Messner aber heute wird beim Schild schließlich nach rechts abgebogen. Und wenn man das tut, so steht man einige Kilometer weiter bergan vor einem kleinen, vor kurzer Zeit renovierten Gasthaus.

Aber die Kärntenblogger natürlich nicht faul! Zuerst ein paar Schritte gehen, eh klar. Am Schotterweg rund um das Monte Christof herum ein wenig bergab hat man einen wunderprächtigen Blick über das Kärntner Unterland. Und hätte zwischenzeitlich jemand die Karawanken weggetragen, man würde bestimmt bis nach Rijeka sehen. So ist bei den Karawanken Schluss, der Blick jedoch dennoch traumhaft. Ein Bankerl gibts auch. Was will man mehr! Nun ja, ein Kaffee wäre nicht schlecht. Also nichts wie hinein ins Monte Christof. Und das war für uns die eigentliche Entdeckung des Tages.
Man ist hier im Grunde genommen bei zwei Leuten zu Hause zu Gast. Zwar steht Jausenstation drauf aber es ist doch irgendwie anders. Statt der Bar ein gemütliches Sofa, statt Ö3 aus dem Lautsprecher der Duft von Räucherstäbchen, statt Wiener mit Pommes ein Wirt, der das alles nicht muss und sehr genaue Vorstellungen davon hat, wen er hier bewirten möchte. Schließlich ist das sein zu Hause und alles kann aber er nix muss, eh klar! Da sitzt man dann im Garten, schlüft den Kaffee und schaut der Katze beim Herumlungern zu. Das Rauschen der Blätter im Wind wird leiser und man hört… hat da jemand klassische Musik aufgelegt? Ja man hat!

Reisebusse wird man hier keine finden, das ist klar. Wer zum Essen kommt ruft vielleicht am besten vorher an (0664 – 94 26 402) und sagt bescheid. Dann wird für die Gäste mitgekocht. Wer mag kann auch zum Grillen kommen und kann in diesem Fall sein Fleisch sogar selber mitnehmen. Die Kärntenblogger werden auf jeden Fall bald wieder vorbeischauen bei dieser so untypische Jausenstation.
Ach ja: Unbedingt auch die Homepage vom Monte Christof ansehen. Sie ist wie schon die Lokalität besonders!
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25.08.08
Posted in Augen weiden, Besonderes, Freizeit
at 13:35

Der Sommer gibt noch einmal gehörig Gas derzeit. Aus diesem Grund bringen wir hier ein Best of an Beiträgen, die Urlaubern und Kärntenfans zeigen sollen, was sie hier off the beaten Track, also abseits der Trampelpfade noch so alles machen können.

Fahren Sie auf die Saualpe und besuchen den Leeren Sack Brunnen Erklimmen Sie den Magdalensberg doch mal zu Fuß anstatt mit dem Auto. Essen Sie eine nächtliche Käseplatte im Hotel Linde am Wörthersee. Tanken Sie Energie in Hülle und Fülle, am Felsentor, der Energietankstelle in Eberstein Gehn Sie auf Schnäppchenjagd in Kärntens Outlet-Centern oder Statten Sie der ehrwürdigen Villa Verdin einen Besuch ab. Mit einem Wort: Noch so viel zu sehen und – hoffentlich – noch einen schönen, langen und vor allem warmen Sommer
Sie haben weitere Sommertipps oder wir haben etwas ganz Wichtiges Vergessen? Ein eMail an uns genügt. Noch einen schönen Sommer! Die Kärntenblogger
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28.07.08
Posted in Augen weiden, Essen & Trinken, Familientipp
at 10:30
Wir Kärntenblogger haben ja bereits mit einigen Posts bewiesen, dass wir für unsere Leser schon mal hoch hinauf steigen um hier Geheimtipps zu posten, mit denen man bei seinem Kärntenaufenthalt “hoch hinaus” kommt. Und die Alexanderhütte hoch über dem Millstättersee passt uns da wunderbar ins Konzept.

Erstens, weil man rund um den Millstättersee wohl kaum einen Jausentisch finden wird, von dem aus man eine bessere Aussicht hat. Zweitens, weil man von der Alexanderhütte aus in jede Richtung losmarschieren kann und innerhalb einer Stunde zur nächsten Hütte gelangt. Ja und dann gibt es neben der Aussicht, der Lage, der sagenhaft frischen Buttermilch (!) noch ein paar andere Gründe, die für die Alexanderhütte sprechen: Eine Blumenwiese gleich hinter dem Haus, die zum Entspannen einlädt etwa. Ein Höhenrundwanderweg, der den Wanderer zu den schönsten Gipfeln der Rocky ähem… Nocky Mountains sprich “Nockberge” führt, darunter so klingende Namen wie Tschiernock oder Hochpalfennock.

Ja und last but not least auch die Tatsache, dass die Alexanderhütte mit dem PKW super-easy zu erreichen ist. Wobei… super-easy ist ein dehnbarer Begriff 2000 Meter über dem Meer. Die letzten 20 Minuten von der Schwaigerhütte nämlich nimmt man zu Fuß. Und das empfiehlt sich wirklich, weil sonst die Jause bekanntlich gar nie richtig schmecken kann.

Anfahrtstipp: Von Millstatt nach Ober-Millstatt und die Tschierweg-Staße immer bergan bis man den Parkplatz bei der Schwaigerhütte erreicht. Hier PKW abstellen und zu Fuß weiter zur Alexanderhütte. Von hier aus gehts gleich weiter zur Sommereggerhütte oder über den Jagasteig zur Hansbauerhütte (beide bewirtschaftet). Von der Alexanderhütte kann man auch den Höhenrundwanderweg in Angriff nehmen, der in mehreren Varianten aber schon einige Kondition benötigt.
Weitere Kärntenblog-Tipps mit Aussicht:
Wandern am Wörthersee
Haare schneiden mit Aussicht
Die Kärntner Gloriette
Kärnten durchschauen
Klagenfurt von oben herab

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07.07.08
Posted in Augen weiden, Kärnten entdecken, Wandern
at 09:39
Domitian ist der Lokalheilige Millstatts. Weil er seinerzeit, als die Millstätter zwischendurch heidnischen Göttern huldigten, sämtliche Heiden-Statuen in einem katholischen Säuberungsanfall in den See schleuderte. Angeblich waren es an die tausend Statuen, “mille statue” also. Daher der Name. Historiker können bei dieser Herleitung des Ortsnamens Millstatts zwar nur milde lächeln – aber die Story ist doch schön. Genauso wie der “Domitianweg”. Ein Rundkurs ab/bis Millstatt, der übers Hochplateau führt und ca. 6 bis 7 Stunden Gehzeit in Anspruch nimmt. Er ist erstaunlich gut beschildert, Sich-Verlaufen ist fast unmöglich. Zum Teil führt auch ein anderer Pilgerweg in Kärnten, der Hemma-Pilgerweg, entlang dieser Route.

Vorweg: Die Mühe einer frühen Morgenwache lohnt sich – für einen Sonnenaufgang am Millstätter See …

… der Domitianweg führt dann weiter durch schmucke Bauerndörfer wie beispielsweise Obermillstatt …

… über taunasse Wiesen und Felder …

… vorbei an urigen Heu-Manderln …

… und alten Wasser-Mühlen …

… bis nach etlichen Stunden wieder das Ziel vor Augen kommt: Millstatt am See…

… und man zum Abschluss noch mal einen Blick auf den “alten Haudegen” Domitian werfen kann, beim Ausgangs- und Zielpunkt im Schillerpark in Millstatt…

… danach ist der Sprung in den See selbstverständlich Pflicht! Bikini/Badehose sollten im Jausenrucksack also noch Platz haben.
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16.06.08
Posted in Augen weiden, Besonderes, Essen & Trinken, Kärnten entdecken, Orte mit einer Story
at 12:44
Vorweg gesagt: Die Geliebte eines mächtigen Mannes zu sein ist an sich ja nix Heroisches. Aber es erweckt Interesse – noch heute leben schließlich ganze Luder-Generationen gut von ihren G’spusis in besseren Kreisen.
Nun, wie wir wissen, war Katharina Schratt zwar nicht die Angetraute, wohl aber “Kaiserin des Herzens” Franz Josephs. Oder so. Und obwohl die Dame Wienerin war, hinterließ sie Spuren in Kärnten.

Da wäre erst mal die “Villa Helene” in Velden am Wörthersee. Die jetzige Besitzerin erzählte uns (für ein Interview im Alpe-Adria-Magazin, übrigens sehr lesenwert auch für Kärnten-Fans!), dass der Jugendstil-Bau vom Kaiser höchstselbst in Auftrag gegeben wurde: Für seine Katharina Schratt, die hier so etwas wie ein “Klein-Schönbrunn” haben sollte. Mit bescheidenen 40.000 Quadratmeter Grund, für Parkanlagen uns sonstige Spaßivitäten. Davon können Wohnsitz-Suchende am beinah vollverbauten Wörthersee heute allerdings nur träumen…

Zum anderen am “Schrattenfeld” am Längsee. Eine Sammlung von fünf kleinen Höfen, die Ende des 19. Jahrhunderts vom Bruder der Schratt gekauft wurde. Noch heute betreiben die Nachkommen hier, am sonnigen Nordufer des Sees, mehrere Gastro- und Hotelbetriebe, die für gutbürgerliche Küche und herrliche Aussicht bekannt sind. Die Schratt selbst dürfte hier wohl auch hie und da aufgetaucht sein, schließlich hatte sie ein Taufkind am Schrattenfeld.
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30.03.08
Posted in Augen weiden, Wandern
at 21:38

In den Wörthersee köpfeln ist genial. Ab Mitte/Ende Mai. Zuvor macht der Wörthersee optisch am meisten her. Verbunden mit einem ausgedehnten Spazierer (manche sagen “Wanderung” dazu) auf leichter Anhöhe mit Blick auf den See – herrlich! Anzubieten hätten wir da den Wörthersee-Rundwanderweg. Nicht in einem durch freilich, 50 Kilometer Uferlänge plus X sind dann vielleicht doch ein bissl zu gut gemeint. Aber es gibt ja Teilstücke – bestens beschildert, übrigens. Wir haben die Route Viktring bis Aussichtspunkt auf Höhe Sekirn am Südufer getestet und waren – nach diesem viel zu langen Winter – wieder mal hin und weg vom schönsten See in Kärnten.

Die Route verläuft vom Klagenfurter Stadtteil Viktring (genauer Start siehe Google-Map nebenan) aus über den “Zubringer” auf den blau-weiß-blau beschilderten Rundwanderweg. Man spaziert einen Gutteil der Strecke mit Blick auf den See, der durch die Nadelbäume blitzt. Gelbe Richtungstafeln geben Aufschluss über weitere nahe, erwanderbare Ziele wie die Spintik-Teiche, oder das Gustav-Mahler-Komponierhäuschen.
Wir waren so zwei Stunden unterwegs. Und heben uns die nächsten Etappen des Wörthersee-Rundwanderweges für ähnlich schöne Frühlingstage wie heute auf.
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19.03.08
Posted in Abchillen, Augen weiden, Sichs gut gehen lassen
at 17:18

Wenn Walter Mersich aka Merlin sagt, dass er weder Werbung braucht noch welche macht, so glaubt man ihm aufs Wort. Der in der Nähe von Villach angesiedelte Friseur übte seinen Beruf in aller Herren Länder aus, entschloss sich dann aber für den kleinen Ort Wernberg bei Villach. Jetzt wird man sagen, Frisör, eh klar! Aber damit liegt man hier völlig daneben. Walter & Heidi Mersich haben sich wirklich etwas einfallen lassen, das sie vom großen Rest der ca. 500 Frisörläden Kärntens im wahrsten Sinne des Wortes abhebt: Was für eine Lage bzw. was für eine Aussicht!!!
Der Friseurladen ist eigentlich ein stattliches Friseur-Haus, das schon alleine von seiner Architektur her einen echten Eyecatcher abgibt. Der Clou ist aber, dass sich Kunden beim Haareschneiden dank einer riesigen Glasfront, die den Bau im ersten Stock nach vorne hin abschließt, quasi mitten in der Landschaft befinden und den Blick weit bis hin zur Bergwelt der Karawanken schweifen lassen können. Ein absoluter Wahnsinn und ziemlich sicher die abgefahrenste Location an der man sich die Haare schneiden, waschen, legen und / oder föhnen lassen kann. Laut Merlin, den Namen des berühmten Zauberers verpassten ihm übrigens Spielkameraden aus der Jugend, ist der Laden nicht für seine Kunden sondern für ihn selbst so außergewöhnlich gebaut. “Geht es mir gut bei der Arbeit, geht es auch den Kunden gut”, sagt er. Da passt natürlich gut ins Bild, dass auch Innenarchitektur und Einrichtung zu annähernd 100 Prozent aus echter Handarbeit bestehen und so gut wie nichts “von der Stange” ist.
Davon, dass der Friseur mit Aussicht mehr als gut läuft, konnte sich der männliche Kärntenblogger gleich selbst überzeugen. Termin auf die Schnelle gab es nämlich trotz massig Wolle am Haupt keinen. Am besten vorher anrufen (04252 / 24595) und sich von Merlin und Heidi während der Haarpflege ihre Welt erklären lassen. Ich wer das gleich mal nach Ostern tun.
Adresse: Merlin Hair, Triesterstrasse 2a, A-9241 Wernberg, Website
Tip: Wenn sich Mami mal so richtig stylen lassen will, schickt sie Papi mit den Kids in der Zwischenzeit zum Gasthof Fruhmann. Der ist bei Merlin gleich um die Ecke.
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21.02.08
Posted in Augen weiden, Familientipp
at 13:09

Bei Gloriette denkt man: Aha, Wien. Is aber nur zum Teil richtig. Tatsächlich hat auch Kärnten eine, genannt “Hohe Gloriette”. Das kleine, weiße Säulenpavillion steht an einem der schönsten Aussichtspunkte am Wörthersee – oberhalb vom Pörtschach, nämlich. Erreichbar über einen 15-, 20-minütigen Fußmarsch bergauf durch den Wald, ausgehend vom Parkplatz am Westende von Pörtschach, bei der Fischskulptur.
Solcherart Sonne getankt und Kalorien verbrannt, hat man sich einen saftigen Punschkrapfen oder andere süße Sünden beim Wienerroither an der Pörtschacher Hauptstraße wenigstens verdient…
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01.02.08
Posted in Augen weiden, Essen & Trinken, Familientipp
at 12:18

Wenn man mit dem PKW wie immer viel zu schnell über die Wörthersee-Autobahn brettert, fällt einem auf Höhe Velden ein weißes Kirchlein auf, das auf einer Anhöhe steht: Sternberg. Die Kärntenblogger kennen dieses Plätzen schon lange. Höchste Zeit also, es hier einmal vorzustellen. Die Kirche und die dazu gehörende Messnerei in der heute ein gemütliches Gasthaus untergebracht ist, sind eigentlich ein Ganzjahres-Tipp. Im Frühling aber ist es hier besonders schön. Wer mit dem PKW über die Bundesstraße von Villach nach Velden fährt, biegt in Lichtpold nach links ab und gelangt über Krottendorf, Sand und Terlach bis zur Kirche nach Sternberg. Ähnlich wie am Magdalensberg kann man aber auch hier die Letzten Meter zu Fuß zurücklegen. Das Auto dann am besten am Bildstock abstellen der nach einem kurzen Steilstück links von der Fahrbahn steht und dann den markierten Weg (W6) entlang gehen der einen in wenige als zehn Minuten zur Kirche führt.

Die Kirche Sternberg ist aus mehreren Gründen sehenswert. Neben dem tollen Ausblick kann man sich an der Hinterseite der Kirche auch einen Römerstein und einen eingemauerten Stein ansehen, auf dem ein Stern abgebildet ist. Die mathematische Gleichung Stern + Berg = Sternberg macht also Sinn.

Wer noch mehr wandern möchte, kann von hier aus in einer Stunde zur Ruine Hohenwart weitergehen. Jene die es gemütlicher mögen kehren beim Messnerwirt ein. Hier aber am besten sicher gehen und vorher anrufen (Tel.: 04252 / 24388) damit man nicht mit leerem Magen vor verschlossenen Türen steht, so wie jüngst die Kärntenblogger.
Hier gibt es weitere Fotos
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17.01.08
Posted in Augen weiden, Familientipp, Sichs gut gehen lassen
at 14:37

Den Dobratsch bei Villach hier als “Geheimtipp” zu verkaufen, das hätten wir uns nie getraut. Aber bei der momentanen Schnee- und Eisfreiheit Kärntens ist kreatives Denken gefragt. Also sagen wir: Der Berg ruft auch im Winter, immerhin wirbt der Dobratsch offiziell damit, auch ohne Lifte und Kunstschnee ein Winter-Wonderland für die ganze Familie zu sein. Vom großen Parkplatz am Ausbauende der Villacher Alpenstrasse (dort sollte immer genug Schnee sein, um auch die Tourenschi anschnallen zu können) geht’s ca. eineinhalb bis zwei Stunden hinauf zum Gipfel. Ein Marsch und zugleich Workout, der/das immer wieder mit neuen Einblicken in die Tälerlandschaften Kärntens und Oberitaliens belohnt wird.

Oben wartet dann für technikinteressierte der riesige Funkturm, für Fromme die höchstgelegenee Wallfahrtskirche Europas und für Hungrige eine Erbwurstsuppe im Gipfelhaus samt nettem Geplauder mit dem einen oder anderen bergaffinen Villacher. Soll noch einer sagen, es geht nix ohne Schnee
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12.12.07
Posted in Augen weiden, Essen & Trinken, Familientipp
at 13:19
Die Bewohner von Diex haben es schön. Sie haben nicht nur bereits schon etwas Schnee abbekommen, darüber würde sich halb Kärnten freuen, nein, darüber hinaus leben die Diexerinnen und Diexer auch im angeblich sonnigsten Ort Österreichs. Gemessen an den Sonnenstunden. Und das will was heißen.

Und wenn es mal raus gehen soll aus den Nebelschwaden und man also ein wenig Zeit hat, bietet sich der kleine Ort mit der markanten Wehrkirche geradezu perfekt an, den nebeligen Alltag hinter sich zu lassen. Wenn man von Haimburg kommend quasi durch Diex durchfährt kann man nach der Kirche rechts Richtung Saualpe abzweigen. Man folgt der asphaltierten Straße bis man zum Sapotnigkreuz, einem alten Bildstock gelangt (siehe Markierung in der Google-Map!).

Hier am besten das Auto stehen lassen. Dann nach links abbiegen und der Straße folgen bis sie in eine Forststraße mündet, von der dann ein Waldweg nach rechts abzweigt. Ab hier einfach den Markierungen nach bis zum Sapotnigofen, einer markanten Erhebung mitten im Wald, die den ohnehin tollen Blick noch einmal topt. Kleine Kinder im unbefestigten und steilen Gelände des Sapotnigofens am besten an die Hand nehmen. Den Rundweg zurück zum Auto und nach Diex (Dauer der Runde: 1 Stunde bei gemütlichem Tempo).

Wer jetzt Hunger hat, hat die Qual der Wahl zwischen dem Gasthof Polessnig, dem rustikalen Gasthof Kramer oder, wer es ein wenig feiner möchte, dem Gutshof Goschmar. Die Kärntenblogger haben schon in allen drei Gasthäusern gut gegessen.
Ähnliche Beiträge:
Wege aus dem Neben (1) – Der Gunzenberg
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27.10.07
Posted in Abchillen, Augen weiden, Familientipp
at 11:00
Der bei St. Georgen nördlich von St. Veit gelegene Längsee wird von Einheimischen liebevoll “Lago Lungo” genannt. Zwar ist der See weder besonders lang, eher rund, aber das wenige Italienisch das man spricht, will möglichst wirkungsvoll unter die Leute gebracht werden, oder?! Der Längsee – über das Stift St. Georgen am Längsee haben wir am Kärntenblog ja bereits berichtet – ist Sommer wie Winter einen Ausflug wert. Jetzt im Herbst jedoch bietet sich dem Betrachter ein Farbenspiel, das gemeinsam mit dem Tiefblau oder besser -grün des Sees eine sehenswerte Symbiose eingeht.

Tip: Wer es geschickt anstellen will, der fährt zum Stift St. Georgen (Parkplatz) und geht von dort zu Fuß über die kleine Ortschaft Drasendorf um den See herum bis zum Gasthof Schratt wo man sich stärken kann und dann am gleichen Weg wieder zurück. Gehzeit in eine Richtung gemütlich vielleicht 45 Minuten. Ja und wer unbedingt hinunter muss zum Wasser, der kann dies über einen Privatweg der Familien Schratt tun. Für diesen Fall ist der Besuch des gleichnamigen Gasthauses jedoch quasi verpflichtend :O) Dies zu tun ist in jedem Falle ratsam. Schon der hier kredenzten Fischgerichte und Süßspeisen wegen.
St. Georgen am Längsee auf der Google-Map &
der Rundwanderweg “um den See” zum Gasthof Schratt
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19.10.07
Posted in Abchillen, Augen weiden, Familientipp, Kärnten entdecken
at 14:37

Bei Gott! Es gäbe bessere Möglichkeiten von St. Veit aus nach Straßburg im Gurktal zu gelangen. Die Schnellstraße zum Beispiel. Wer dies tut und von A nach B hetzt, dem entgeht jedoch ein landschaftliches Kleinod, das es absolut in sich hat, nämlich der Gunzenberg. Die kleine Ortschaft liegt auf über 1000 Metern Seehöhe. Da gibt es eine Kirche (sie wird derzeit gerade renoviert), ein Pfarrhaus, zwei Gasthäuser UND eine Sitzbank, von der aus man den Blick vom Krappfeld (der Kornkammer Kärntens) bis weit in den Mittel- und Unterkärntner Raum schweifen lassen kann. Da frägt man sich zwangsläufig, was man zu seinem Glück wohl sonst noch brauchen könnte. Auf dieser Bank in der Sonne zu sitzen und sich von oben herab die dunstigen Bergrücken anzusehen, die für Kärnten typisch hintereinander gelagert ganz unterschiedliche Blautöne ergeben, das ist dann wahrscheinlich die einzige Antwort auf die rhetorisch gestellte Frage. Im Gasthaus Marcher oder der etwas weiter entlang der Straße gelegenen Florianistub’n gibt es herzhaft Zünftiges auf den Tisch. Der Gunzenberg bzw. die gleichnamige Ortschaft ist eine schöne Möglichkeit, dem Neben in den Beckenlagen zu entfliehen. Lohnend vor allem auch deshalb, weil er gut erreichbar ist, und man bekanntlich auch in zwei Stunden die Akkus wieder ganz schön voll laden kann. Auf diesem Bankerl klappt das bestimmt.
Zur gemeinten Bank gelangt man, wenn man an der links von der Kirche gelegenen Friedhofsmauer entlang die Wiese quert. Am Zaun eines Einfamilienhauses steht sie dann und lädt zum Verweilen ein.
Der Gunzenberg auf der Google-Map
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22.09.07
Posted in Augen weiden, Familientipp, Kärnten entdecken, Wandern
at 20:18
Nun denn, probiert haben das ja schon einige. Ganz unbescheiden sei hier festgehalten: Die Kärntenblogger haben’s geschafft. Auf Anhieb. Durch das Land zu schauen ist eigentlich easy: Eineinhalb Stunden Gehzeit von der Eisenkappler Hütte auf den Hochobir, und man hat den vollen Durch-, ähhh: Überblick. Hier wäre mal der Blick westwärts, inklusive Klagenfurt, Wörthersee, andeutungsweise Villach, die Taleingänge ins Drau- und Gailtal sowie das Rosental:

Nach Osten dann der Rest: Klagenfurter Becken, Sau- und Koralm, Klopeiner- und Turnersee und, fast vergessen, der niedere Obir im Vordergrund:

Kärnten ist also durchschaubarer, als man meinen möchte… Und der Hochobir ein familienfreundlicher, weil leicht erklimmbarer “Jausenberg”, wie wir alten Bergfexe ein bissl abfällig sagen
So viel Aussicht für so wenig Mühe, das ist ein Hit. Wurde sogar von der Österreich Werbung schon bemerkt. Nur die 6,30 Euro Maut, die man auf der Bergstraße zur Eisenkappler Hütte ablegt, waren ein bissl ein Schock. Auf den wir gleich einen Drink brauchten. Quasi: Hoch-oh-Bier!

Anfahrtsplan von Klagenfurt nach Ebriach, ab hier immer der Beschilderung zur Eisenkappler Hütte nach.
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05.09.07
Posted in Augen weiden, Kraftorte, Wandern
at 08:49

Es kommt schon fast einer Beleidigung des Wildensteiner Wasserfalles gleich, wenn die Kärntenblogger den in Ebental situierten Wasserfall ebenfalls als einen solchen bezeichnen. Machen wir es kurz: Wasserfälle sind es beide. Allerdings besticht jener in Wildenstein durch eine unglaubliche Fallhöhe, die ihn zum höchsten Wasserfall Kärntens macht. Während dessen der Ebentaler Wasserfall wohl eher durch sein verwunschenes Ambiente punktet. Aber das soll hier in keinen Wasserfall-Disput ausarten. Der Wildensteiner Wasserfall liegt in der Nähe von Gallizien in Unterkärnten.
Fährt man von Gallizien in Richtung Eisenkappel weiter, also nach links, kommt man bereits nach ca. 100 Metern am Schild “Wildensteiner Wasserfall” vorbei. Eine kleine Straße führt zu einem Schotterparkplatz wo man den PKW abstellen kann. Von hier aus geht es dann zu Fuß, teilweise recht steil über einen neu ausgebauten Waldweg weiter (Gehzeit ca. 20 Minuten). Im oberen Bereich nimmt man kleine Kinder besser mal an die Hand.
In unmittelbarer Nähe des Wasserfalles wurde eine Aussichtsplattform gebaut, die einen tollen Blick auf das tosende Wasser bietet. Man könnte natürlich auch über den Zaun klettern, um dem Naturschauspiel noch näher zu sein… Doch Achtung: Steinschlaggefahr!
Die Google-Map zum Wildensteiner Wasserfall
Blogposts mit ähnlichem Inhnalt: Der Ebentaler Wasserfall
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15.08.07
Posted in Augen weiden, Kärnten entdecken
at 16:24

Bowling ist heute in aller Munde und angeblich total cool. Hunderte stellen sich beispielsweise in einer Klagenfurter Bowling-Arena in die Schlange um in die verschwitzten Schuhe des Vordermannes schlüpfen zu dürfen. Gegen Bares versteht sich.
Dass es in Kärnten aber auch zahlreiche alte Lehmbahnen gibt, auf denen man auf gut Kärntnerisch “Scheiben”, also Kegeln kann, gerät dabei immer mehr in Vergessenheit. In St. Johann am Pressen, in der Nähe des ehemaligen Knappenortes Hüttenberg, beispielsweise, gibt es so eine Kegelbahn, auf der man sich im “echten” Kegeln üben kann. Auf einer gepflegten Indoor-Bahn kann das schließlich jeder! Die Kegelbahn in St. Johann am Pressen gehört zu einem gemütlichen Gasthaus, in dem sich die “Scheiber” die vom Kegeln leeren Akkus wieder aufladen können. Ein Bierchen unter der Linde wirkt wahre Wunder und trägt nicht selten dazu bei, dass man dann beim Kegeln besser trifft. Die Benützung der Bahn ist für Besucher des Gasthauses übrigens gratis!
St. Johann auf der Google-Map
Tip: In Hüttenberg steht das absolut sehenswerte Heinrich Harrer Museum. Wer schwindelfrei ist, kann sich auch auf den tibetischen Pilgerpfad Lingkor wagen. Heimfahren kann man dann auch über den oberhalb von Hüttenberg gelegenen Ort Knappenberg, der eigentlich genausogut Weltkulturerbe sein könnte. Die unverkennbaren Häuser der Knappen sind direkt aneinander gebaut und nicht zu übersehen. Sehenswert ist in Knappenberg auch das Schaubergwerk.
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31.07.07
Posted in Augen weiden, Kraftorte, Orte mit einer Story
at 11:00

Gestresst? Griesgrämig? Ausgelaugt? Dann nix wie rauf auf den Mirnock, am Ost-Ende des Millstätter Sees. Hier – genauer: in Gschriet – liegen die mystischen “Orte der Kraft”. Im Prinzip nichts weiter als ein paar Bankerln entlang eines Wiesenweges, der allerdings einen atemberaubenden Blick auf den Millstätter See und die umliegende Bergwelt eröffnet.
Das mit den Kraftorten ist wohl eine Glaubensfrage und daher ohne Gewähr. Vor Jahren hat ein deutscher Geomantie-Experte dem Platzerl jedenfalls eine hohe positive Schwingung bescheinigt, die sich harmonisch auf Körper und Geist auswirken und neue Energie spenden soll. Ausführliche Erklärungen zu der jeweiligen Wirkweise finden sich an jedem einzelnen der drei Kraftorte. Die tibetanischen Mönche, die zuletzt in Kärnten zu Besuch waren und hier im Morgengrauen meditierten, waren auf alle Fälle total begeistert. Und die müsstens ja eigentlich wissen…
Landkarte bzw. Anfahrtsplan hier!
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30.07.07
Posted in Abchillen, Augen weiden, Essen & Trinken, Menschen, Sichs gut gehen lassen
at 11:49

… dann findet man sich schon mal vor einer Bretteljause im 9. Schwierigkeitsgrad – also quasi: überhängend. Die Portion wurde uns für “Eineinhalb-Personen” verkauft (10 Euro), drei wären wohl auch satt geworden. Aber lecker wars! In Eddy’s Mosthof gibt’s nur Hausgemachtes bzw. von den bäuerlichen Nachbarn Geliefertes.
Das ist noch nicht alles, was der Mosthof im Lavanttal kann. Für uns war’s die erste Buschenschank, die teilweise auf Selbstbedienungs-Basis funktionert. Im Keller gibt’s drei Mostsorten zum Selbstzapfen, während man dem Wirt beim Jause-Anrichten zuschauen und ein bissl mit ihm plaudern kann. Für Gruppen lässt sich Eddy Klemel schon mal was einfallen, nicht selten, dass die Jause dann mit brennenden Sternspritzern serviert wird.
Schön die Aussicht vom Gastgarten hinüber auf St. Georgen und die Koralpe. Wir haben den Ausflug ins Lavanttal verbunden mit einem Abstecher zur Maria-Schell-Ausstellung in Schloss Wolfsberg (noch bis 28. Oktober). Der Mosthof ist im Sommer aber nur samstags (ab 16 Uhr) und sonntags (ab 14 Uhr) offen.
Anfahrtsplan hier!
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28.06.07
Posted in Augen weiden, Kärnten entdecken
at 14:23

Sommerzeit heißt Badezeit. Und wenn alle baden wollen, dann führt dies häufig zu Parkplatzproblemen bzw. dazu, dass man am Badestrand fast schon übereinander liegt. Die Kärntenblogger haben sich umgesehen und den Kraigersee entdeckt. Er liegt nahe der kleine Ortschaft Kraig, die wiederum einen Katzensprung nördlich der hübschen Bezirksstadt St. Veit an der Glan liegt. Hier geht es beschaulicher und ruhiger zu. Hier regenerieren die Einheimischen und mancher Urlauber, der sich hierher “verirrt”.
Die hier veröffentlichten Bilder entstanden an einem Sonntag, an dem es sage und schreibe 29 Grad Celsius hatte. Dennoch hatte wahrscheinlich jeder der anwesenden Badegäste nicht nur viel Platz, Ruhe und Frieden, sondern auch einen Schattenplatz für seinen PKW. Wo gibt es das sonst?!
Tip: Allen die dem Badespaß am Kraigersee einen Spaziergang im nahe gelegenen Wald vorziehen, ist der Panoramaweg empfohlen. Er führt zu den Ruinen der Kraigerschlösser bis zum wunderschönen Schloss Frauenstein.
Kraigersee und Schloss Frauenstein auf der Google-Map
Bilder zu dieser herrlich verwunschen Landschaft gibt es hier.
Kärntenblogger-Tip:
Die schönsten Gratis-Badeplätze rund um den Wörthersee (Südufer)
Die schönsten Gratis-Badeplätze rund um den Wörthersee (Nordufer)
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18.06.07
Posted in Augen weiden, Essen & Trinken, Familientipp
at 11:10
Den Magdealensberg oder gar das Gipfelhaus als Insidertip zu bezeichnen, ginge am Konzept unseres Kärntenblogs vorbei. Außerdem wäre es schlichtweg falsch, weil der Magdalensberg und das Gasthaus auf seinem Gipfel eine Institution sind, die der Einheimische ebenso gut kennt wie der Kärntenurlauber.

Es gibt da aber etwas, das vielleicht nicht jeder weiß. Dass man den Magdalensberg nämlich auch prima auch erwandern kann. Und das hat gleich zwei riesen Vorteile. Erstens tut man etwas für seine Fitness. Zweitens bekommt man durch den gemütlichen Spaziergang durch den Wald, er dauert etwa 40 Minuten, so richtigen Hunger. Und dem braucht man auch, wenn man sich anschließend kreuz und quer durch die Speisekarte essen will. Und nach dem Essen tut die körperliche Betätigung sowieso doppelt gut (Aufstieg = Abstieg).
Hinweis: Sportschuhe sind für den Weg völlig ausreichend. Er ist auch nicht sehr steil und damit auch für Kinder geeignet. Verirren ist ausgeschlossen. Einfach beim direkt an der Magdalensbergstraße gelegenen Bildstock das Auto abstellen und dann immer leicht ansteigend bis zu Gipfel des Magdalensberges. Der Bildstock ist übrigens nicht zu übersehen. Die Magdalensbergstraße führt direkt daran vorbei.
Hier ein paar Bilder und die Anfahrtsskizze
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