14.08.09

Einkehren im “Monte Christof”

Posted in Abchillen, Augen weiden, Essen & Trinken at 21:27

“Danke für Ihren Besuch”, ruft uns der Wirt beim Verlassen des Monte Christof nach. Die Kärntenblogger halten kurz Inne und denken sich dann “Stimmt! Das war eigentlich ein Besuch”. Und einen solchen Gedanken hatten wir schon lange nicht mehr obwohl wir gut, gerne und oft in Gast- und Wirtshäusern einkehren. Aber eine Lokalität wie das Monte Christof will erst mal gefunden sein!

Der Christofberg als solcher will erst einmal gefunden sein! Für Görtschitztaler ist das vielleicht nicht ganz so schwer. Aber was soll man machen, wenn selbst die Görtschitztaler dort, wo es sprichwörtlich um die Wurst geht, falsch abbiegen?! Dort wo man auf einem Schild nämlich “Jausenstation” Chrisofberg liest und gleich an Brettljause garniert mit Kastelruther Spatzen aus der Konserve denkt! Biegt man hier nach links, kommt man nach einigen Kilometern Schotterstraße zur Kirche am Christofberg. Das heißt eigentlich zum Gasthof Messner aber heute wird beim Schild schließlich nach rechts abgebogen. Und wenn man das tut, so steht man einige Kilometer weiter bergan vor einem kleinen, vor kurzer Zeit renovierten Gasthaus.

Aber die Kärntenblogger natürlich nicht faul! Zuerst ein paar Schritte gehen, eh klar. Am Schotterweg rund um das Monte Christof herum ein wenig bergab hat man einen wunderprächtigen Blick über das Kärntner Unterland. Und hätte zwischenzeitlich jemand die Karawanken weggetragen, man würde bestimmt bis nach Rijeka sehen. So ist bei den Karawanken Schluss, der Blick jedoch dennoch traumhaft. Ein Bankerl gibts auch. Was will man mehr! Nun ja, ein Kaffee wäre nicht schlecht. Also nichts wie hinein ins Monte Christof. Und das war für uns die eigentliche Entdeckung des Tages.

Man ist hier im Grunde genommen bei zwei Leuten zu Hause zu Gast. Zwar steht Jausenstation drauf aber es ist doch irgendwie anders. Statt der Bar ein gemütliches Sofa, statt Ö3 aus dem Lautsprecher der Duft von Räucherstäbchen, statt Wiener mit Pommes ein Wirt, der das alles nicht muss und sehr genaue Vorstellungen davon hat, wen er hier bewirten möchte. Schließlich ist das sein zu Hause und alles kann aber er nix muss, eh klar! Da sitzt man dann im Garten, schlüft den Kaffee und schaut der Katze beim Herumlungern zu. Das Rauschen der Blätter im Wind wird leiser und man hört… hat da jemand klassische Musik aufgelegt? Ja man hat!

Reisebusse wird man hier keine finden, das ist klar. Wer zum Essen kommt ruft vielleicht am besten vorher an (0664 – 94 26 402) und sagt bescheid. Dann wird für die Gäste mitgekocht. Wer mag kann auch zum Grillen kommen und kann in diesem Fall sein Fleisch sogar selber mitnehmen. Die Kärntenblogger werden auf jeden Fall bald wieder vorbeischauen bei dieser so untypische Jausenstation.

Ach ja: Unbedingt auch die Homepage vom Monte Christof ansehen. Sie ist wie schon die Lokalität besonders!

30.07.08

Kalmusbad: Ein Badetag wie im Bilderbuch

Posted in Abchillen, Familientipp, Freizeit, Sichs gut gehen lassen at 20:17

Der sommerliche Badetag beginnt meist mit der obligaten Parkplatzsuche. Nach einigen Runden im fahrenden Glutofen greift endgültig die Erkenntnis, dass heute alle anderen wieder schneller am Wasser waren. An der Kasse löhnt man 4 bis 6 Euro (!) um auf der Liegewiese zu erkennen, dass man sich am besten über- statt nebeneinander schlichen sollte. Von lauten Radios, Handy-Schreihälsen und notorisch fehlgeleiteten Fußbällen gar nicht erst zu sprechen. Man kann aber rauch ganz anders baden. Man muss nur wissen wo.

KALMUSBad in Klagenfurt

Die Zutaten zum perfekten Badetag: Genügend freie Parkplätze selbst bei Tagen wie heute mit 30° plus. Alle im Schatten eines kleinen Wäldchens gelegen. Der Eintritt: “Ein Euro für die Benützung der Liegewiese”, steht auf einer Kreidetafel geschrieben. Ach ja. Das ganze Idyll liegt nur ca. fünf Fahrminuten vom Zentrum Klagenfurts entfernt.

Kalmusbad

Dass sich auf der Liegewiese selbst an Hochfrequenztagen nur eine Handvoll Erholungssuchende tummeln, sei nur nebenbei erwähnt. Im Kalmusbad, so heißt dieses magische Plätzchen, gehen die Uhren anders. Gebadet wird im vorbeifließenden Sattnitz-Bach. Der ist zwar nicht so sonderlich tief, zum Schwimmen reicht es jedoch vollauf. Und die Gegenstromanlage hat man quasi inklusive (wobei die Strömung wirklich sachte ausfällt). Das Wasser ist herrlich frisch und liefert im Gegensatz zu so manchem, auf 28 Grad aufgeheizten Kärntner Badesee, echte Abkühlung. Im hinteren Teil des Geländes stehen putzige kleine Holzhäuschen. Davor sitzen ein paar Pensis und spielen Karten. Ja, es ist schon ein wenig anders hier im Kalmusbad. Wir haben es heute probiert und mochten es auf Anhieb!

Tipp: Das Kalmusbad ist für Kinder super geeignet. Spielplatz, Sandkiste, alles da. Wer will, findet unter den großen Bäumen Schatten. Im Wirtshaus gibt’s zackiges Service und speise- und getränketechnisch alles was man halt so braucht.

Andere Freizeit-Tipps in der Nähe:
Der Ebentaler Wasserfall
Klagenfurt von oben herab
Besonderes Wasser

02.06.08

Alpine Wellness im hintersten Winkel

Posted in Abchillen, Kraftorte, Wandern at 10:11

Heilquelle in Eberstein

In so manchem Wellnessbereich ist das mit der Entspannung so eine Sache. Meist kommt diese erst gar nicht zustande weil sich zu viele Menschen auf zu wenig Quadratmeter aufhalten. Das hat häufig auch damit zu tun, dass der Wellnessbereich bequem und ohne Mühen erreichbar ist. Kurze Wege, viele Leute. Ganz anders verhält es sich mit dem Wellnessbereich in Eberstein im schönen Kärntner Görtschitztal. Da muss man schon einiges an gutem Willen und Durchhaltevermögen mitbringen, um zum Wellnessbereich überhaupt erst vorzudringen. Dieser liegt im so genannten Höllgraben aus dem der Tisäckerbach fließt. Wer an die Quelle, sprich zum Wellnessbereich will, muss stromaufwärts gehen und den rauschenden Bach mehrmals – manchmal mit, manchmal ohne Brücke überqueren.

Wellness pur in Eberstein

Die Natur entlang des Weges ist jetzt Anfang Juni üppig-urwüchsig, fast urwaldhaft. Drinnen im Graben angelangt finden Entspannungssuchende alles was es zum Wellnessen so braucht: Eine rechtsdrehende Heilquelle (samt emailliertem Trinkbecher), ein Kneippbecken und Sitzgelegenheiten, auf denen sich herrlich relaxen lässt.

Rechtsdrehende Heilquelle

Anfahrt: Mit dem PKW nach Eberstein. Hier auf die Saualpe abbiegen und der Saualpenstraße in Richtung St. Oswald folgen. Nach der Ortsausfahrt von Eberstein folgt eine ca. 500 Meter lange Gerade. Noch bevor diese in eine Linkskurve mündet, zweigt rechts ein Schotterweg ab (auf einer Tafel steht Lassernig vlg. Kulmbauer), der an einigen kleinen Häusern vorbei führt. Diesem bergan ca einen Kilometer folgend bis sich die Straße teilt und das Schild Eberstein – Mirnig (Lassernig vlg. Kulmbauer) auftaucht. Hier das Auto abstellen und den kleinen, von der Straße wegführenden Fahrweg bergan entlang gehen bis zur Quelle. Falsch machen kann man ab hier nichts mehr. Einfach immer dem Tisäckerbach entlang. Nach ca. 1 Stunde hat man das Ebersteiner Wellness-Ressort erreicht. Zurück zum Auto geht es auf dem selben Weg.

Ausgangspunkt: Die Google-Map rechts markiert den PKW-Abstellplatz (Weggabelung), der zugleich Ausgangs- und Endpunkt der Tour ist.

Weggabelung

Tipp: Der unbefestigte Weg führt manchmal über den Bach (Furt). Man kann hier aber gut über gelegte Steine balancieren. Gutes Schuhwerk schadet nicht.

17.05.08

Die Seele baumeln lassen am Gurkspitz

Posted in Abchillen, Familientipp at 19:51

In der Nähe von Gurnitz, einer kleinen Gemeinde am Rande von Klagenfurt gibt es einen Ort, der sich wunderbar dazu eignet, einen harten Arbeitstag vergessen zu machen. Wer an der Glan auf Höhe Gurnitz den PKW abstellt, der kann den Radweg entlang der Glan flussabwärts schlendern, so weit, bis man automatisch am sogenannten “Gurkspitz” anlangt. Dem Ort wo die stürmische Glan – nach ihr ist übrigens das Glantal, die Region zwischen St. Veit und Feldkirchen benannt – in die gemächliche Gurk (Gurktal… bingo!) mündet.

Relaxen am Gurkspitz (Gurnitz bei Klagenfurt)

Wie gesagt ist es ein wunderbarer Ort die Seele baumeln und den Tag hinter sich zu lassen. Der Weg zum “Gurkspitz” entlang der Glan führt durch üppige Vegetation, die einem im Frühling beinahe an einen Regenwald erinnert. Hier lässt es sich herrlich relaxen.

Marienkäfer oder sonstiges Getier...

Tip: Die Gehzeit vom Ausgangspunkt A (Kreuzung Zettereier Straße mit dem Radweg) bis zum Gurkspitz beträgt bei gemütlichem Tempo etwa 20 Minuten. Wer 15 Minuten länger unterwegs sein möchte, der beginnt seinen Spaziergang zum Gurkspitz dort, wo die Miegerer Straße das erste mal die Glan kreuzt und parkt zB. an der Abzweigung zur Quellenstraße.

19.03.08

Haare schneiden mit Aussicht

Posted in Abchillen, Augen weiden, Sichs gut gehen lassen at 17:18

Merlin-Hair in Wernberg bei Villach

Wenn Walter Mersich aka Merlin sagt, dass er weder Werbung braucht noch welche macht, so glaubt man ihm aufs Wort. Der in der Nähe von Villach angesiedelte Friseur übte seinen Beruf in aller Herren Länder aus, entschloss sich dann aber für den kleinen Ort Wernberg bei Villach. Jetzt wird man sagen, Frisör, eh klar! Aber damit liegt man hier völlig daneben. Walter & Heidi Mersich haben sich wirklich etwas einfallen lassen, das sie vom großen Rest der ca. 500 Frisörläden Kärntens im wahrsten Sinne des Wortes abhebt: Was für eine Lage bzw. was für eine Aussicht!!!

Der Friseurladen ist eigentlich ein stattliches Friseur-Haus, das schon alleine von seiner Architektur her einen echten Eyecatcher abgibt. Der Clou ist aber, dass sich Kunden beim Haareschneiden dank einer riesigen Glasfront, die den Bau im ersten Stock nach vorne hin abschließt, quasi mitten in der Landschaft befinden und den Blick weit bis hin zur Bergwelt der Karawanken schweifen lassen können. Ein absoluter Wahnsinn und ziemlich sicher die abgefahrenste Location an der man sich die Haare schneiden, waschen, legen und / oder föhnen lassen kann. Laut Merlin, den Namen des berühmten Zauberers verpassten ihm übrigens Spielkameraden aus der Jugend, ist der Laden nicht für seine Kunden sondern für ihn selbst so außergewöhnlich gebaut. “Geht es mir gut bei der Arbeit, geht es auch den Kunden gut”, sagt er. Da passt natürlich gut ins Bild, dass auch Innenarchitektur und Einrichtung zu annähernd 100 Prozent aus echter Handarbeit bestehen und so gut wie nichts “von der Stange” ist.

Davon, dass der Friseur mit Aussicht mehr als gut läuft, konnte sich der männliche Kärntenblogger gleich selbst überzeugen. Termin auf die Schnelle gab es nämlich trotz massig Wolle am Haupt keinen. Am besten vorher anrufen (04252 / 24595) und sich von Merlin und Heidi während der Haarpflege ihre Welt erklären lassen. Ich wer das gleich mal nach Ostern tun.

Adresse: Merlin Hair, Triesterstrasse 2a, A-9241 Wernberg, Website
Tip: Wenn sich Mami mal so richtig stylen lassen will, schickt sie Papi mit den Kids in der Zwischenzeit zum Gasthof Fruhmann. Der ist bei Merlin gleich um die Ecke.

10.01.08

Wege aus dem Nebel (3)

Posted in Abchillen, Besonderes at 18:36

Vrabac

Das “Vrabac” in der Tarviserstraße 60 in Klagenfurt als stink normales Gasthaus zu bezeichnen… naja, ich weiß nicht recht. Es ist viel eher ein Tschecherl oder eine “Rumsen”, wenn die Leser verstehen was ich meine. Davon abgesehen ist das Vrabac auch eher eine Sommer-Location. Direkt am schönen und städtebaulich angeblich interessanten Lendkanal gelegen, ist der Gastgarten des Lokals eine wilkommene Gelegenheit, das Fahrrad abzustellen und das Isostar-Safterl in der Trinkflasche gegen ein handfesteres Getränk, vorzugsweise ein kleines Bier einzutauschen.

An dermaßen unfreundlichen und noch viel weniger andersartig erfreulichen Jännertagen wie dem heutigen, ist das Vrabac der 3. Ort, der Geheimtipp schlechthin, den zu besuchen es gilt, wenn man diesen unseligen Nebel einmal hinter sich lassen will. Das Lokal ist klein und alles andere als fein. Gleiches gilt für das meist spärlich vorhandene Publikum, das teilweise schon eher Inventar ist. Umso wohler, da unbeobachtet und gänzlich unbehelligt, darf sich hingegen der Gast fühlen. In Ruhe ein paar Memphis blue geraucht und ein paar kleine bzw. große Biere dazu getrunken. Die Welt sieht wieder anders aus. Dazu gibt es – mit etwas Glück – ein paar alte Hardrock-Hadern aus der Musikanlage. Für Nebeltage genau das Richtige!

Ähnliche Beiträge:

Wege aus dem Neben (1)
Wege aus dem Nebel (2)

06.11.07

Lese-Beisl für Sonntagnachmittage

Posted in Abchillen, Essen & Trinken, Freizeit, Sichs gut gehen lassen at 17:08

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An ein Lokal kann man verschiedene Ansprüche stellen. An grauen November-Sonntagnachmittagen geht’s uns um meistens um folgendes: Eine große Kaffee- und Teekarte, eine ansprechende Zeitungs- und Zeitschriftenauswahl, chillige Musik, aufmerksames Personal und das ganze in einer warmen Wohlfühl-Stube bitte, in der es nicht zugeht wie im Taubenschlag.

Cafe&Buch

Wo zu finden? Im “Cafe & Buch” in der Pernhartgasse in Klagenfurt, gleich gegenüber vom Hotel Sandwirth. Zwar sehr klein (5 oder 6 Tische nur), dafür mit prall gefülltem Bücherregal und vom Raumgefühl her – nicht nur altbaubedingt – sehr stilvoll. Die Klientel angenehm. Und die Preise sehr moderat. Prädikat besuchenswert!

Hier geht’s zum “Cafe & Buch”. Geöffnet täglich von 10 bis 22 Uhr.

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Bärenlauben: Letzte Rettung für Bücherwürmer
Durchatmen im Cafe Fahrnberger
Vinothek Lerch: Weibar mit Geschichte
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27.10.07

Chillen am “Lago Lungo”

Posted in Abchillen, Augen weiden, Familientipp at 11:00

Der bei St. Georgen nördlich von St. Veit gelegene Längsee wird von Einheimischen liebevoll “Lago Lungo” genannt. Zwar ist der See weder besonders lang, eher rund, aber das wenige Italienisch das man spricht, will möglichst wirkungsvoll unter die Leute gebracht werden, oder?! Der Längsee – über das Stift St. Georgen am Längsee haben wir am Kärntenblog ja bereits berichtet – ist Sommer wie Winter einen Ausflug wert. Jetzt im Herbst jedoch bietet sich dem Betrachter ein Farbenspiel, das gemeinsam mit dem Tiefblau oder besser -grün des Sees eine sehenswerte Symbiose eingeht.

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Tip: Wer es geschickt anstellen will, der fährt zum Stift St. Georgen (Parkplatz) und geht von dort zu Fuß über die kleine Ortschaft Drasendorf um den See herum bis zum Gasthof Schratt wo man sich stärken kann und dann am gleichen Weg wieder zurück. Gehzeit in eine Richtung gemütlich vielleicht 45 Minuten. Ja und wer unbedingt hinunter muss zum Wasser, der kann dies über einen Privatweg der Familien Schratt tun. Für diesen Fall ist der Besuch des gleichnamigen Gasthauses jedoch quasi verpflichtend :O) Dies zu tun ist in jedem Falle ratsam. Schon der hier kredenzten Fischgerichte und Süßspeisen wegen.

St. Georgen am Längsee auf der Google-Map &
der Rundwanderweg “um den See” zum Gasthof Schratt

23.10.07

Letzte Rettung für Bücherwürmer

Posted in Abchillen, Essen & Trinken, Shopping, schlechtwetter-action at 18:31

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In unsrer Alles-allzeit-Gesellschaft kommt es selten vor, dass etwas nicht oder nicht mehr zu haben ist. Außer bei Büchern. Der mitleidige “Leider-vergriffen”-Gesichtsausdruck eines Mitarbeiters in einer Buchhandlung ist schrecklich, man mag ihn nicht sehen und das Gesagte nicht hören. Zuletzt, beim Heyn, wies mich die Dame aber auf einen echten Geheimtipp hin: Das “Antiquariat in den Bärenlauben”, versteckt im schönen Innenhof des Klagenfurter Rathausgebäudes.

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Nun, was soll ich sagen? Dreimal war ich dieses Monat schon dort, jeweils wegen verschiedener Bücher, und jedesmal hatte ich das Ding binnen Sekunden in Händen. Teils zu Spottpreisen um fünf Euro! Ehrensache, dass das Personal zuvorkommend und kompetent ist.

Und weil ich schon in der Gegend war, stolperte ich gleich um die Ecke noch auf einen Verlängerten ins “Kaffeehaus zum Goldschmied” in der Wiesbadener Straße. Und war schon wieder hin und weg: Mitten im Cafe steht ein Glaskubus, in dem das Atelier des Goldschmieds Herrn Arrich eingerichtet ist. Job und Freizeit, Werkstatt und Kaffeehausatmo fließen ineinander.

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Der Kaffee war im übrigen erste Sahne (… auch nicht selbstverständlich…) und damit die Gute-Laune-Wende an diesem feuchten Herbsttag geschafft. I’ll be back!

Antiqariat und Cafe auf Google-Map

21.10.07

Ruhe-Therapie in Sirnitz

Posted in Abchillen, Essen & Trinken, Wandern at 19:08

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Themenwanderwege sind ja manchmal mehr, manchmal weniger gelungen. Aber bei dem hier hat sich jemand was gedacht: “In-Sich-Gehen” heißt der 2 Kilometer lange Teilabschnitt des Hemmaweges in Sirnitz im Gurktal, bei dem man ausgiebig die eigene Sinneswahrnehmung schärfen kann. Man wandert dem Plätschern eines kleinen Waldbaches entlang und bekommt an den insgesamt neun Stationen interessante Anregungen – wieder mal richtig hinzuhören, den Blickpunkt zu wechseln, geerdet zu werden, zur Abwechslung mal die Vogelperspektive auf sich selbst einzunehmen. Die Ruhe-Therapie verstärkt sich dadurch, dass hier anscheinend kaum Leute herfinden, zumindest bis jetzt… Ein idealer Abschluss ist übrigens eine Einkehr im Restaurant “Zum Widitscher” – solide regionale Küche, aufmerksames Personal, und derzeit sind Wildwochen. Aber auch die Spinatknödel in Pilzsauce waren nicht von schlechten Eltern.

Genauer Lageplan hier. Anfahrt am besten über Feldkirchen ins Gurktal.

19.10.07

Wege aus dem Nebel (1)

Posted in Abchillen, Augen weiden, Familientipp, Kärnten entdecken at 14:37

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Bei Gott! Es gäbe bessere Möglichkeiten von St. Veit aus nach Straßburg im Gurktal zu gelangen. Die Schnellstraße zum Beispiel. Wer dies tut und von A nach B hetzt, dem entgeht jedoch ein landschaftliches Kleinod, das es absolut in sich hat, nämlich der Gunzenberg. Die kleine Ortschaft liegt auf über 1000 Metern Seehöhe. Da gibt es eine Kirche (sie wird derzeit gerade renoviert), ein Pfarrhaus, zwei Gasthäuser UND eine Sitzbank, von der aus man den Blick vom Krappfeld (der Kornkammer Kärntens) bis weit in den Mittel- und Unterkärntner Raum schweifen lassen kann. Da frägt man sich zwangsläufig, was man zu seinem Glück wohl sonst noch brauchen könnte. Auf dieser Bank in der Sonne zu sitzen und sich von oben herab die dunstigen Bergrücken anzusehen, die für Kärnten typisch hintereinander gelagert ganz unterschiedliche Blautöne ergeben, das ist dann wahrscheinlich die einzige Antwort auf die rhetorisch gestellte Frage. Im Gasthaus Marcher oder der etwas weiter entlang der Straße gelegenen Florianistub’n gibt es herzhaft Zünftiges auf den Tisch. Der Gunzenberg bzw. die gleichnamige Ortschaft ist eine schöne Möglichkeit, dem Neben in den Beckenlagen zu entfliehen. Lohnend vor allem auch deshalb, weil er gut erreichbar ist, und man bekanntlich auch in zwei Stunden die Akkus wieder ganz schön voll laden kann. Auf diesem Bankerl klappt das bestimmt.

Zur gemeinten Bank gelangt man, wenn man an der links von der Kirche gelegenen Friedhofsmauer entlang die Wiese quert. Am Zaun eines Einfamilienhauses steht sie dann und lädt zum Verweilen ein.

Der Gunzenberg auf der Google-Map

28.09.07

Maronizeit am Kreuzbergl

Posted in Abchillen, Familientipp at 19:16

Marini

Als wir gestern am Kreuzbergl, der grünen Lunge Klagenfurts, spazieren gingen, fiel es uns plötzlich wie Schuppen von den Augen. Aber hallo: Es ist schon wieder Maronizeit! Höchste Eisenbahn also, hier am Kärntenblog darüber zu berichten, dass das Kreuzbergl quasi die optimalste Fundstelle für die köstlichen Edelkastanien ist. Kreuz und quer über den ganzen Wald verteilt, finden sich die Maronibäume. Und den Unterschied zur normalen (Ross-) Kastanie sollte hier nicht das Problem sein… Sind die Schalen der Edelkastanie doch wesentlich stacheliger als die ihrer Schester. Am einfachsten ist es, sich mit der Linie 61 der Klagenfurter Stadtwerke (vom Heiligen Geist Platz) zum Kreuzbergl chauffieren zu lassen, sich dann die Kreuzbergl Kirche (nächtens übrigens wunderschön beleuchtet) anzusehen und dann direkt rein zu spazieren in den Wald. Mit dem PKW geht es natürlich auch. Parken entweder am Ende der Radezkystraße, der Kinkstraße oder – noch einfacher – am Parkplatz beim Gasthaus Fischerwirt (Ziggulnstraße 37, 9020 Klagenfurt). Den Abschluss des Streifzuges durch das wunderschön herbstliche Kreuzbergl bildet dann ein Besuch im Schweizerhaus, beim Waldwirt, im Gasthof Falkenberg oder eben aber auch beim Fischerwirt. Je nachdem wo das Auto steht…

Tip: Die Edelkastanienzeit ist JETZT! In zwei oder drei Wochen kann es bereits zu spät sein. Und wie sich bei unserem gestrigen “Lokalaugenschein” zeigte, sind die kleinen und großen Maronisammler bereits unterwegs…

Alle Adressen auf der Google-Map

09.09.07

Großes Kino im kleinen Kino

Posted in Abchillen, Sichs gut gehen lassen, schlechtwetter-action at 20:25

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Nun wird es ja angeblich Herbst. Und was tun, wenn am Wochenende mal Regen einsetzt, der stundenlang nicht aufhören will. Fernseher einschalten! Aber wo! Da läuft doch nichts Gescheites. An Tagen wie diesen empfiehlt sich ein Blick in die Zeitung. Um genau zu sein ins Kinoprogramm. Da gibt es die Riesenkinos an den Stadträndern von Klagenfurt und Villach oder die regionalen Kinos, die einem Filme wie “Ein Schloss am Wörthersee” oder ähnliche Gassenhauer vorsetzen. Oder… – bingo! – man kennt das Volkskino in Klagenfurt!

Das ziemlich keine Kino ist im Klagenfurter Multi-Kulti Stadtteil St. Ruprecht zu Hause und bietet Filme vom Feinsten. Im Volkskino sind all jene richtig, die statt Hollywood Blockbuster auf cineastischen Tiefgang setzen. Hier wird man fündig, ja mehr als das. Hier wird man mit Kinoprogramm der Extraklasse und einem einzigartigen Kino-Ambiente verwöhnt. Hier ist die Kinowelt mit einem Wort noch nicht “zugeplexxt” und deshalb schwer in Ordnung. Auch das Publikum ist dementsprechend angenehm. Übrigens fällt im Volkskino niemand auf, der mal gerne alleine ins Kino geht.

Tip: Da die wenigen Plätze des Volkskinos an Regentagen schon mal sehr gut gebucht sind, empfiehlt sich eine Reservierung unter der Telefonnummer 0463 / 31 9880.

Das Volkskino auf der Google-Map
Ein Tip: Auf der gegenüber liegenden Straßenseite gibt es einen griechisches Restaurant namens Poseidon. Seine Speisekarte (insbesondere das Bifteki!!) ist nicht zu verachten.

28.08.07

Klagenfurt von oben herab

Posted in Abchillen at 15:55

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Am Radberg in der Nähe von Ebental in Kärnten gibt es einen optimalen Platz um auf ganz Klagenfurt herab zu blicken. Während man den Ulrichsberg mühsam mit dem Mountainbike erklimmen, und sich dabei vor den gestrengen Jängern Angst fürchten muss, geht das am Radsberg bequem mit dem Auto. Der Blick, den man von oben von der Wiese auf die Landeshauptstadt und sogar den letzten Zipfel des Wörthersees hat, ist einzigartig und rechtfertigt die Anfahrt – sie dauert vom Zentrum Klagenfurts aus ca. 20 Minuten – in jedem Fall. Auskenner warten bis die Dämmerung hereinbricht und nehmen neben einer Decke zum Sitzen einen 6er Träger mit. Ein einzigartiges Feeling stellt sich ein wenn dann die Nacht hereinbricht und Klagenfurt das Licht an macht…

Die Google-Map zum Aussichtsplatz
ein weiterer Insider-Tipp an dem man auf dem Weg auf den Radsberg direkt vorbeikommt

30.07.07

Wenn Eddy auftischt …

Posted in Abchillen, Augen weiden, Essen & Trinken, Menschen, Sichs gut gehen lassen at 11:49

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… dann findet man sich schon mal vor einer Bretteljause im 9. Schwierigkeitsgrad – also quasi: überhängend. Die Portion wurde uns für “Eineinhalb-Personen” verkauft (10 Euro), drei wären wohl auch satt geworden. Aber lecker wars! In Eddy’s Mosthof gibt’s nur Hausgemachtes bzw. von den bäuerlichen Nachbarn Geliefertes.

Das ist noch nicht alles, was der Mosthof im Lavanttal kann. Für uns war’s die erste Buschenschank, die teilweise auf Selbstbedienungs-Basis funktionert. Im Keller gibt’s drei Mostsorten zum Selbstzapfen, während man dem Wirt beim Jause-Anrichten zuschauen und ein bissl mit ihm plaudern kann. Für Gruppen lässt sich Eddy Klemel schon mal was einfallen, nicht selten, dass die Jause dann mit brennenden Sternspritzern serviert wird.

Schön die Aussicht vom Gastgarten hinüber auf St. Georgen und die Koralpe. Wir haben den Ausflug ins Lavanttal verbunden mit einem Abstecher zur Maria-Schell-Ausstellung in Schloss Wolfsberg (noch bis 28. Oktober). Der Mosthof ist im Sommer aber nur samstags (ab 16 Uhr) und sonntags (ab 14 Uhr) offen.

Anfahrtsplan hier!

22.07.07

Vinothek mit Geschichte

Posted in Abchillen, Orte mit einer Story at 22:27

Innenhof Wienergasse Nr. 10 / Klagenfurt Die Vinothek Lerch in Klagenfurt

Im Cafe Lerch ging es in den 1950er Jahren hoch her. Zum Beispiel zu Silvester 1953/54, als ein blutjunger Pianist dort aufspielte. Er wurde später unter dem Namen Udo Jürgens bekannt. Oder nicht zuletzt auch deshalb, weil es dort einen Kellner gab, der Otto Retzer hieß. Das alles spielte sich in der Wienergasse in Klagenfurt ab. Die Gasse verbindet den Alten Platz mit dem Heuplatz. Tausende Menschen strömen heute täglich durch die Wienergasse (in Richtung des neuen Mega-Kaufhauses). Nur die Wenigsten jedoch wissen, welch Geschichte die Häuser der Wienergasse atmen, wie eben beispielsweise jenes, in dem heute das Hähnchen-Restaurant Wienerwald Hühnerhaxen verkauft. Dort, eben dort, haute Udo Jürgens in die Tasten. An die lange Tradition des – mittlerweile geschlossenen – Cafe Lerch schließt heute die Vinothek Lerch an. Sie liegt etwas versteckt (Google-Map) in einem äußerst sehenswerten Innenhof der Wienergasse (Adresse: Wienergasse Nr. 10). Die Vinothek ist einmal ein Ort der Ruhe und wenn man vom Innenhof in den rechts davon liegenden zweiten Innenhof findet, dann hat man eigentlich schon gewonnen (Im Sommer ist es dort herrlich schattig und kühl). Das reichhaltige Weinangebot und die italienische Jause stellen zusätzliche Gründe dar, sich die Vinothek Lerch näher anzusehen. Am Vormittag tut es aber ein Espresso natürlich auch. Sollen die anderen doch ins Shopping Center rennen und sich dort abhetzen. Der Kenner labt sich derweil in der Vinothek Lerch.

Tip1: Fans von Udo Jürgens nehmen sich dorthin am besten einen MP3-Player mit und beamen sich in der Vinothek sitzend in die 50er Jahre zurück.
Tip2: All das, was sich um das berühmte Cafe Lerch der 50er Jahre und andere Innenstadtlokale erzählen lässt, findet man in einem lesenswerten Buch namens “Klagenfurter Melange” von Walter Rubenthaler. Erhältlich hier.

18.07.07

Summer in the City

Posted in Abchillen, Essen & Trinken, Sichs gut gehen lassen at 16:07

Die Vinothek Lerch in Klagenfurt das Cafe Bei Uns in der Herrengasse in Klagenfurt

Mein Gott ist das heiß! Diesen Satz habe ich heute bereits 17 Mal gehört. Dabei ist es erst kurz nach 15 Uhr. Und wirklich: Die Hitze hat Kärnten fest im Griff. Nun gut. Wäre es zu kalt, würde es uns auch nicht passen. Zur aktuellen Hitzewelle sind mir jedoch ein paar lauschige Plätze in Klagenfurt eingefallen, in denen es sich auch bei hohen Temperaturen prima aushalten lässt. Und das ganz ohne Klimaanlage, dafür bei einem kühlen Getränk.

  • Das ist einmal das Gasthaus Pumpe. Der Innenhof ist super schattig und solange man sich nicht bewegt, lässt es sich hier prima aushalten. Zum reichhaltigen kulinarischen Angebot wie zum herben Charme der hier arbeitenden Kellnerinnen habe ich am kulinarisch Reisen Blog ein paar Zeilen verloren.
  • Ein guter Tipp für heiße Tage ist auch das Lokal Bei Uns, das angeblich erste Klagenfurter Stehcafe. Es liegt in einem alt-ehrwürdigen Innenhof mit sehr dickem Gemäuer in der Herrengasse. Im Bei Uns kann man bei einem kleinen Bier und der Wiener Stadtzeitung heiße Nachmittage sehr gut über sich ergehen lassen. Ach ja das Bier: Dieses kann im Bei Uns schon mal fünf Minuten dauern. Es hat dafür jedoch extra wenig Kohlensäure, ist extrem süffig und zudem gezapft wie aus dem Bilderbuch.
  • Auch das Gasthaus Wienerroither ist für heiße Tage ein ebenso heißer Tipp. Hier trifft sich Klagenfurt auf ein schnelles Mittagessen oder gönnt sich im schattig-kühlen Innenhof eine kurze Pause.
  • Und last but not least ist hier auch die Vinothek Lerch zu nennen. Sie liegt unweit des Alten Platzes in der Wienergasse und bietet neben erlesenen Weinen, einer super leckeren italienischen Jause vor allem auch eines: kühlenden Schatten. Und was will man an Tagen mit 38 Grad Celsius mehr?!

Ja und wem es jetzt noch immer viel zu heiß ist, der geht am besten in den kühlen Wald und sucht Schwammerln. Das hilft angeblich auch gegen die Hitze.

Hier die Google-Map zu den Lokalen

10.06.07

Maria Wörth: Zu Gast bei Reich und Schön

Posted in Abchillen, Essen & Trinken, Sichs gut gehen lassen at 18:42

Der Wörthersee wird, bedingt durch die Jahreszeit, immer mehr zum Hotspot des Landes. Die Schattenseite: Immer mehr Leute, immer überfülltere Lokale und immer höhere Preise. Man kennt das. Gut also, wenn man – wie die Kärntenblogger gestern – von Freunden an der Hand genommen und auf eine feine kleine Seeterrasse aufmerksam gemacht wird. Die Linde Seebar gehört zum Hotel Linde, das mitten auf der Halbinsel von Maria Wörth, am Südufer des Wörthersees liegt. Die Bar befindet sich direkt am Wasser und verfügt damit über einen grandiosen Blick. Hier trifft sich wirklich Reich und Schön. Vorzüglich wird mit dem Motorboot über das Wasser angereist. Tip: Zum Käseteller am besten einen Muskateller aus dem Burgenland bestellen, und der Abend ist gerettet! Die Preise in der Linde Seebar sind zwar auf gut Kärntnerisch “geschmalzen”. Aber warum sich nicht manchmal was gönnen?

Flickr / by Tom Harpel

Die Linde Seebar auf der Google-Map

05.06.07

Gratis-Baden am Wörthersee II

Posted in Abchillen, Kärnten entdecken at 17:19

Nach diesem Blogpost wissen wir nun, was südseitig des Wörthersees so an Gratis-Bademöglichkeiten zur Verfügung steht. Wie aber sieht es an der Nordseite, also entlang der Ortschaften Saag, Pörtschach und Krumpendorf aus? Was tut man hier, wenn man nicht unbedingt 4,50 Euronen für einen Sprung ins kühle Nass rausrücken will, die Hitze der Stadt aber dennoch kaum auszuhalten ist? Das Kärntenblog weiß Rat!

Wörthersee

Direkt nach Pörtschach beispielsweise gibt es den ÖAMTC-Strand. Er liegt zwar direkt neben der Nordufer-Straße, verfügt aber über eine gepflegte Badewiese und (!) einen Steg. Der Badestrand ist auch für Kinder gut geeignet und von der Straße durch eine Hecke bzw. durch ein Tor abgegrenzt.

Wer es etwas familiärer aber immer noch gratis will, der fährt die Kärntner Bundesstraße (auch Norduferstraße genannt) weiter Richtung Krumpendorf. In Pritschitz – auf der rechten Seite ist die örtliche Feuerwehr zu Hause – lässt man am besten gleich das Auto stehen, biegt man rechts ab, unter der Eisenbahnunterführung durch und findet hier einen wunderschönen Badeplatz, ebenfalls inklusive Steg und Liegewiese. Wer hier zur richtigen Zeit kommt, ist häufig ganz alleine am See, während sich andere vor den öffentlichen Strandbädern die Beine in den Bauch stehen. ;)

Am Radweg von Klagenfurt in Richtung Krumpendorf gibts auch einen Gratisbadeplatz am See. Dieser ist doppelt praktisch, weil knapp davor eine kleine Gastronomie (mit Tretbotverleih) liegt und man also vor oder nach dem Bad auch noch gemütlich einkehren kann. Man gelangt zum Badeplatz am besten über den parallel zur Norduferstraße verlaufenden Radweg, ca. 1,5 Kilometern nach Restaurant Lido in Klagenfurt. Wasserratten-Herz was willst du mehr?!

Anfahrtsskizze zu allen Badeplätzen am Nordufer: HIER

27.05.07

Gratis-Baden am Wörthersee I

Posted in Abchillen, Kärnten entdecken at 08:38

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Der Wörthersee hat es so an sich, dass fast das ganze Ufer verbaut und entweder in Privatbesitz ist oder als Parkanlage bzw. Strandbad genutzt wird. Auch wer sich kurz mal abkühlen will, muss in den Bädern einen Tageseintritt zahlen – der, je nach Betreiber, mindestens zwischen drei und vier Euro pro Person liegt.

Für die kurze Erfrischung zwischendurch gibt’s aber ein paar Stellen, die frei zugänglich sind. Dort gibts zwar kaum Infrastruktur (Kabinen oder WCs etwa), aber an manchen Plätzen doch wenigstens ein bissl Liegefläche, sodass man gemütlich “trocknen” kann.

Gratis-Badestellen gibt’s rund um den See, man muss nur von ihnen wissen. Hier die Tipps fürs Südufer (beschrieben von Velden kommend Richtung Klagenfurt):

- Teixlbucht (siehe Foto oben): Gelegen zwischen Dellach und Maria Wörth, an der Süduferstraße. Vorhanden sind Liegewiese, Mülleimer, Sitzbänke und einige Bäume als Schattenspender. Auch Parkplätze gibt in der Regel genug, weil ja nicht so viele Leute herkommen. Weder steil noch felsig, also schön zum Reingehen. Das Manko: Der Lärm, weil direkt an der Straße gelegen.

- Jausenbänke nach dem Ort Reifnitz. Auch an der Straße. Der Seezugang ist eher steil und man muss sich auf kleinen Wegen durch die Bäume runterkämpfen. Also eher etwas für die Abkühlung, die sich einfach nicht mehr verschieben lässt… Dafür kann man sich danach ganz gemütlich “zu Tisch” setzen und ins Semmerl beißen.

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- “Hundewiese” in Klagenfurt, direkt neben dem großen Strandbad. Der Name klingt zwar nicht verlockend, ist aber ein schöner Platz, auch als Liegewiese. “Hundewiese” deshalb, weil die Hundebesitzer in den Bädern selbst meistens nicht so gerne gesehen sind. Kann also passieren, dass man mit einem Hund um die Wette schwimmt. Ansonsten ist der Platz 1a, weil ja auch von “richtigen” Bädern (Strandbad, Bad Loretto) umschlossen.

Hier die Übersichtskarte.