14.08.09

Einkehren im “Monte Christof”

Posted in Abchillen, Augen weiden, Essen & Trinken at 21:27

“Danke für Ihren Besuch”, ruft uns der Wirt beim Verlassen des Monte Christof nach. Die Kärntenblogger halten kurz Inne und denken sich dann “Stimmt! Das war eigentlich ein Besuch”. Und einen solchen Gedanken hatten wir schon lange nicht mehr obwohl wir gut, gerne und oft in Gast- und Wirtshäusern einkehren. Aber eine Lokalität wie das Monte Christof will erst mal gefunden sein!

Der Christofberg als solcher will erst einmal gefunden sein! Für Görtschitztaler ist das vielleicht nicht ganz so schwer. Aber was soll man machen, wenn selbst die Görtschitztaler dort, wo es sprichwörtlich um die Wurst geht, falsch abbiegen?! Dort wo man auf einem Schild nämlich “Jausenstation” Chrisofberg liest und gleich an Brettljause garniert mit Kastelruther Spatzen aus der Konserve denkt! Biegt man hier nach links, kommt man nach einigen Kilometern Schotterstraße zur Kirche am Christofberg. Das heißt eigentlich zum Gasthof Messner aber heute wird beim Schild schließlich nach rechts abgebogen. Und wenn man das tut, so steht man einige Kilometer weiter bergan vor einem kleinen, vor kurzer Zeit renovierten Gasthaus.

Aber die Kärntenblogger natürlich nicht faul! Zuerst ein paar Schritte gehen, eh klar. Am Schotterweg rund um das Monte Christof herum ein wenig bergab hat man einen wunderprächtigen Blick über das Kärntner Unterland. Und hätte zwischenzeitlich jemand die Karawanken weggetragen, man würde bestimmt bis nach Rijeka sehen. So ist bei den Karawanken Schluss, der Blick jedoch dennoch traumhaft. Ein Bankerl gibts auch. Was will man mehr! Nun ja, ein Kaffee wäre nicht schlecht. Also nichts wie hinein ins Monte Christof. Und das war für uns die eigentliche Entdeckung des Tages.

Man ist hier im Grunde genommen bei zwei Leuten zu Hause zu Gast. Zwar steht Jausenstation drauf aber es ist doch irgendwie anders. Statt der Bar ein gemütliches Sofa, statt Ö3 aus dem Lautsprecher der Duft von Räucherstäbchen, statt Wiener mit Pommes ein Wirt, der das alles nicht muss und sehr genaue Vorstellungen davon hat, wen er hier bewirten möchte. Schließlich ist das sein zu Hause und alles kann aber er nix muss, eh klar! Da sitzt man dann im Garten, schlüft den Kaffee und schaut der Katze beim Herumlungern zu. Das Rauschen der Blätter im Wind wird leiser und man hört… hat da jemand klassische Musik aufgelegt? Ja man hat!

Reisebusse wird man hier keine finden, das ist klar. Wer zum Essen kommt ruft vielleicht am besten vorher an (0664 – 94 26 402) und sagt bescheid. Dann wird für die Gäste mitgekocht. Wer mag kann auch zum Grillen kommen und kann in diesem Fall sein Fleisch sogar selber mitnehmen. Die Kärntenblogger werden auf jeden Fall bald wieder vorbeischauen bei dieser so untypische Jausenstation.

Ach ja: Unbedingt auch die Homepage vom Monte Christof ansehen. Sie ist wie schon die Lokalität besonders!

7 Kommentare »

  1. Anette Biedermann said,

    16.08.09 at 04:44

    Schönen guten Abend Kärntenblogger!

    Sagt mal, waren das nicht die gleichen die das Labyrinth in Maria Saal gemacht haben? Das war ja mal eine tolle Veranstaltung! Da sprechen wir hier in Kassel heute noch davon. Gibt es das noch? Also wenn das die gleichen sind, dann fahre ich in meinem nächsten Urlaub sicher zum “Monte Christof”. Vielleicht weiß das jemand?

    liebe Grüße aus Kassel

    Anette
    p.s.: Ihr habt ja wirklich eine schöne und informative Seite. Weiter so!

  2. Kärntenblogger said,

    20.08.09 at 11:34

    glaub schon, ganz sicher bin ich mir aber nicht. Danke fürs Lesen des Kärntenblogs :)

  3. Horst Füssler said,

    16.09.09 at 10:29

    Hallo Kärntenblog!

    Ich habe mir die Seite vom Montechristof angeschaut und im Menu steht “Labyrinth”. Wenn man draufklickt sieht man die Bilder. (Auf Bild 63 bin ich selbst drauf. Der, der am Pfosten lehnt!!). Also das sind definitiv die selben.

    Gut das es den Kärntenblog gibt! Großes Kino! Eure Erfahrungsberichte sind viel besser als die fast ausschließlich miesen Seiten mit den immer gleichen (gesponsorten) Kommentaren. Weiter so.

    Gruß aus Klagenfurt

    Horst

  4. Dora said,

    29.09.09 at 19:33

    Hallo liebe Kärntenblogger!

    Vielen Dank für diese großartige Empfehlung! Ich war letztes Wochenende “zu Besuch” bei den Montechristoflern. Der musikuntermalte Blick auf die Karawanken war wunderbar; der Apfelkuchen war diesmal ein herrlicher Zwetschenkuchen!!! Es ist ein Lokal für die Sinne! Seltsam, das ich bis zu Eurem Artikel noch nie davon gehört habe. Wahrscheinlich machen sie nicht viel Werbung.

    Viele liebe Grüße aus Klagenfurt,

    Dora

  5. Ed Wohlfahrt said,

    30.09.09 at 12:14

    danke für deinen Kommentar! Ich glaube auch, dass das Lokal nicht viel Werbung macht. Aber das ist wahrscheinlich auch nicht nötig, da es ja selbst für sich spricht, was viel besser und auch effektiver ist als Werbung (die eh schon niemand mehr hören/lesen/sehen kann…)

    :)

  6. Monte Christof said,

    15.11.09 at 07:57

    Hallo an Ed und alle anderen Kärntenblogger!

    Habe gerade die Kommentare gelesen
    und möchte mich zuerst einmal bei Dir bedanken.

    Das war der bis jetzt schönste Bericht über uns.

    Und warum?

    Weil Du aus dem Bauch schreibst!

    Das was Du schreibst, hast Du so gefühlt und GENAU SO muß eine Reportage auch aussehen. Nur leider gibt es das in der modernen “Journalie” fast nicht mehr.

    Überall gibt es nur mehr “kulinarische Köstlichkeiten” und gesponsorte “Megaevents”. Es ist ein Graus. Schlagworte und Platitüden.

    Ja, natürlich. Harte Würstel und Brot gibt es überall.

    ABER!

    WAS HAT MAN GEFÜHLT ALS MAN DORT WAR?

    Und das, mein lieber Ed kommt bei Deinen Berichten wesentlich besser zur Geltung als das meiste journalistische Geschreibsel, daß meiner Meinung nach ja doch nur Werbung für Inseratenkunden ist. Laß Dir das ja nicht nehmen! Es wäre schade.
    Ich und viele andere auch glauben eher jemandem der schreibt was er fühlt, als
    dem normalen “Qualitätsjournalismus”.

    Zu den offenen Fragen:

    An Anette Biedermann – Ja wir sind die vom “Labyrinth in Maria Saal”. Kassel ist etwas weit weg, aber wir haben wieder vor ein Labyrinth zu bauen. Aber zur Zeit haben wir das Geld noch nicht zusammen. Wieder einmal Sponsorsuche ;-)

    An Dora – Danke schön! Nein, wir machen keine Werbung. Wenn es jemandem bei uns gefällt, dann wird er wiederkommen. Und das ist die einzig wahre Werbung.

    Grüße an alle

    Monte Christof

  7. Ed Wohlfahrt said,

    16.11.09 at 12:29

    Hallo “Graf” :)

    Das Kärntenblog war schon mal aktueller. Jetzt mit Baby ist es noch eine größere Herausforderung das alles aktuell zu halten… Umso mehr freut mich dieses Feedback. Es zeigt mir, dass das Kärntenblog “lebt”, von anderen gelesen und genutzt wird. Danke dafür!

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