21.02.08
Posted in Augen weiden, Familientipp
at 13:09

Bei Gloriette denkt man: Aha, Wien. Is aber nur zum Teil richtig. Tatsächlich hat auch Kärnten eine, genannt “Hohe Gloriette”. Das kleine, weiße Säulenpavillion steht an einem der schönsten Aussichtspunkte am Wörthersee – oberhalb vom Pörtschach, nämlich. Erreichbar über einen 15-, 20-minütigen Fußmarsch bergauf durch den Wald, ausgehend vom Parkplatz am Westende von Pörtschach, bei der Fischskulptur.
Solcherart Sonne getankt und Kalorien verbrannt, hat man sich einen saftigen Punschkrapfen oder andere süße Sünden beim Wienerroither an der Pörtschacher Hauptstraße wenigstens verdient…
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13.02.08
Posted in Essen & Trinken, Sichs gut gehen lassen
at 17:26

Man muss keinen feinen, jahrzehntelang in Haubenküchen geschulten Gaumen haben, um zu erkennen, dass die Küchenchefin vom Kleeblatt in Klagenfurt irgendetwas sehr richtig macht. Was hier auf den Teller kommt, schmeckt vollwertig, ehrlich, frisch. Wie einst zuhaus bei Muttern. 2 täglich wechselnde Menüs (eines davon “Vollwert”) stehen zur Auswahl, neben einer Reihe von Standard-Gerichten und leckeren Nachspeisen. Gekocht wird nur mittags in den bunt ausgemalten, gemütlichen Altbau-Räumen am St. Veiter Ring – und dementsprechend clever ist es daher, zwischen 12 und 1 eine Tisch zu reservieren, falls man essen möchte. Das Service ist flink, die Atmosphäre ruhig, das Ambiente sehr sauber und freundlich.

Wie gesagt: Nahrhafte, biologische Zutaten sind das A und O der Küche von Frau Rieder: Weißmehl, weißen Reis oder Fertigsaucen findet man hier nicht. So viel Achtsamtkeit darf sich dann auch preislich ein bissl auswirken, meinen wir.
Und weil wir schon beim Stichwort “Bio in Klagenfurt” sind: Das Mundauf haben wir einst hier schon abgefeiert. Nach wie vor ein heißer Tipp. Und wer Gesundheit lieber exotisch zu sich nimmt: Das indische Spezialitätenrestaurant “Shiva” in der 8. Mai Straße hat uns zuletzt sehr positiv überrascht. Ayurvedische Küche a la minute. Frisch gekocht ist eben doch – mindestens – halb gewonnen.
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01.02.08
Posted in Augen weiden, Essen & Trinken, Familientipp
at 12:18

Wenn man mit dem PKW wie immer viel zu schnell über die Wörthersee-Autobahn brettert, fällt einem auf Höhe Velden ein weißes Kirchlein auf, das auf einer Anhöhe steht: Sternberg. Die Kärntenblogger kennen dieses Plätzen schon lange. Höchste Zeit also, es hier einmal vorzustellen. Die Kirche und die dazu gehörende Messnerei in der heute ein gemütliches Gasthaus untergebracht ist, sind eigentlich ein Ganzjahres-Tipp. Im Frühling aber ist es hier besonders schön. Wer mit dem PKW über die Bundesstraße von Villach nach Velden fährt, biegt in Lichtpold nach links ab und gelangt über Krottendorf, Sand und Terlach bis zur Kirche nach Sternberg. Ähnlich wie am Magdalensberg kann man aber auch hier die Letzten Meter zu Fuß zurücklegen. Das Auto dann am besten am Bildstock abstellen der nach einem kurzen Steilstück links von der Fahrbahn steht und dann den markierten Weg (W6) entlang gehen der einen in wenige als zehn Minuten zur Kirche führt.

Die Kirche Sternberg ist aus mehreren Gründen sehenswert. Neben dem tollen Ausblick kann man sich an der Hinterseite der Kirche auch einen Römerstein und einen eingemauerten Stein ansehen, auf dem ein Stern abgebildet ist. Die mathematische Gleichung Stern + Berg = Sternberg macht also Sinn.

Wer noch mehr wandern möchte, kann von hier aus in einer Stunde zur Ruine Hohenwart weitergehen. Jene die es gemütlicher mögen kehren beim Messnerwirt ein. Hier aber am besten sicher gehen und vorher anrufen (Tel.: 04252 / 24388) damit man nicht mit leerem Magen vor verschlossenen Türen steht, so wie jüngst die Kärntenblogger.
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