17.01.08

Seine Majestät, der Dobratsch

Posted in Augen weiden, Familientipp, Sichs gut gehen lassen at 14:37

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Den Dobratsch bei Villach hier als “Geheimtipp” zu verkaufen, das hätten wir uns nie getraut. Aber bei der momentanen Schnee- und Eisfreiheit Kärntens ist kreatives Denken gefragt. Also sagen wir: Der Berg ruft auch im Winter, immerhin wirbt der Dobratsch offiziell damit, auch ohne Lifte und Kunstschnee ein Winter-Wonderland für die ganze Familie zu sein. Vom großen Parkplatz am Ausbauende der Villacher Alpenstrasse (dort sollte immer genug Schnee sein, um auch die Tourenschi anschnallen zu können) geht’s ca. eineinhalb bis zwei Stunden hinauf zum Gipfel. Ein Marsch und zugleich Workout, der/das immer wieder mit neuen Einblicken in die Tälerlandschaften Kärntens und Oberitaliens belohnt wird.

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Oben wartet dann für technikinteressierte der riesige Funkturm, für Fromme die höchstgelegenee Wallfahrtskirche Europas und für Hungrige eine Erbwurstsuppe im Gipfelhaus samt nettem Geplauder mit dem einen oder anderen bergaffinen Villacher. Soll noch einer sagen, es geht nix ohne Schnee ;)

10.01.08

Wege aus dem Nebel (3)

Posted in Abchillen, Besonderes at 18:36

Vrabac

Das “Vrabac” in der Tarviserstraße 60 in Klagenfurt als stink normales Gasthaus zu bezeichnen… naja, ich weiß nicht recht. Es ist viel eher ein Tschecherl oder eine “Rumsen”, wenn die Leser verstehen was ich meine. Davon abgesehen ist das Vrabac auch eher eine Sommer-Location. Direkt am schönen und städtebaulich angeblich interessanten Lendkanal gelegen, ist der Gastgarten des Lokals eine wilkommene Gelegenheit, das Fahrrad abzustellen und das Isostar-Safterl in der Trinkflasche gegen ein handfesteres Getränk, vorzugsweise ein kleines Bier einzutauschen.

An dermaßen unfreundlichen und noch viel weniger andersartig erfreulichen Jännertagen wie dem heutigen, ist das Vrabac der 3. Ort, der Geheimtipp schlechthin, den zu besuchen es gilt, wenn man diesen unseligen Nebel einmal hinter sich lassen will. Das Lokal ist klein und alles andere als fein. Gleiches gilt für das meist spärlich vorhandene Publikum, das teilweise schon eher Inventar ist. Umso wohler, da unbeobachtet und gänzlich unbehelligt, darf sich hingegen der Gast fühlen. In Ruhe ein paar Memphis blue geraucht und ein paar kleine bzw. große Biere dazu getrunken. Die Welt sieht wieder anders aus. Dazu gibt es – mit etwas Glück – ein paar alte Hardrock-Hadern aus der Musikanlage. Für Nebeltage genau das Richtige!

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