12.12.07
Wege aus dem Nebel (2)
Die Bewohner von Diex haben es schön. Sie haben nicht nur bereits schon etwas Schnee abbekommen, darüber würde sich halb Kärnten freuen, nein, darüber hinaus leben die Diexerinnen und Diexer auch im angeblich sonnigsten Ort Österreichs. Gemessen an den Sonnenstunden. Und das will was heißen.

Und wenn es mal raus gehen soll aus den Nebelschwaden und man also ein wenig Zeit hat, bietet sich der kleine Ort mit der markanten Wehrkirche geradezu perfekt an, den nebeligen Alltag hinter sich zu lassen. Wenn man von Haimburg kommend quasi durch Diex durchfährt kann man nach der Kirche rechts Richtung Saualpe abzweigen. Man folgt der asphaltierten Straße bis man zum Sapotnigkreuz, einem alten Bildstock gelangt (siehe Markierung in der Google-Map!).

Hier am besten das Auto stehen lassen. Dann nach links abbiegen und der Straße folgen bis sie in eine Forststraße mündet, von der dann ein Waldweg nach rechts abzweigt. Ab hier einfach den Markierungen nach bis zum Sapotnigofen, einer markanten Erhebung mitten im Wald, die den ohnehin tollen Blick noch einmal topt. Kleine Kinder im unbefestigten und steilen Gelände des Sapotnigofens am besten an die Hand nehmen. Den Rundweg zurück zum Auto und nach Diex (Dauer der Runde: 1 Stunde bei gemütlichem Tempo).

Wer jetzt Hunger hat, hat die Qual der Wahl zwischen dem Gasthof Polessnig, dem rustikalen Gasthof Kramer oder, wer es ein wenig feiner möchte, dem Gutshof Goschmar. Die Kärntenblogger haben schon in allen drei Gasthäusern gut gegessen.
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Hannes said,
19.12.07 at 08:03
Diex hat es schon lange verdient, von euch gebloggt zu werden. Mir persönlich dient die Livecam von Diex regelmäßig als Hilfsmittel, zu erfahren, ob oberhalb des Klagenfurter Nebelbeckens tatsächlich Sonnenschein herrscht oder der Nebel doch noch höher liegt. Was aber selten der Fall ist. Die Paonarmabilder vermitteln jedenfalls immer Lust auf Ausflüge in die Sonne.