19.10.07

Wege aus dem Nebel (1)

Posted in Abchillen, Augen weiden, Familientipp, Kärnten entdecken at 14:37

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Bei Gott! Es gäbe bessere Möglichkeiten von St. Veit aus nach Straßburg im Gurktal zu gelangen. Die Schnellstraße zum Beispiel. Wer dies tut und von A nach B hetzt, dem entgeht jedoch ein landschaftliches Kleinod, das es absolut in sich hat, nämlich der Gunzenberg. Die kleine Ortschaft liegt auf über 1000 Metern Seehöhe. Da gibt es eine Kirche (sie wird derzeit gerade renoviert), ein Pfarrhaus, zwei Gasthäuser UND eine Sitzbank, von der aus man den Blick vom Krappfeld (der Kornkammer Kärntens) bis weit in den Mittel- und Unterkärntner Raum schweifen lassen kann. Da frägt man sich zwangsläufig, was man zu seinem Glück wohl sonst noch brauchen könnte. Auf dieser Bank in der Sonne zu sitzen und sich von oben herab die dunstigen Bergrücken anzusehen, die für Kärnten typisch hintereinander gelagert ganz unterschiedliche Blautöne ergeben, das ist dann wahrscheinlich die einzige Antwort auf die rhetorisch gestellte Frage. Im Gasthaus Marcher oder der etwas weiter entlang der Straße gelegenen Florianistub’n gibt es herzhaft Zünftiges auf den Tisch. Der Gunzenberg bzw. die gleichnamige Ortschaft ist eine schöne Möglichkeit, dem Neben in den Beckenlagen zu entfliehen. Lohnend vor allem auch deshalb, weil er gut erreichbar ist, und man bekanntlich auch in zwei Stunden die Akkus wieder ganz schön voll laden kann. Auf diesem Bankerl klappt das bestimmt.

Zur gemeinten Bank gelangt man, wenn man an der links von der Kirche gelegenen Friedhofsmauer entlang die Wiese quert. Am Zaun eines Einfamilienhauses steht sie dann und lädt zum Verweilen ein.

Der Gunzenberg auf der Google-Map

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