28.08.07
Posted in Abchillen
at 15:55

Am Radberg in der Nähe von Ebental in Kärnten gibt es einen optimalen Platz um auf ganz Klagenfurt herab zu blicken. Während man den Ulrichsberg mühsam mit dem Mountainbike erklimmen, und sich dabei vor den gestrengen Jängern Angst fürchten muss, geht das am Radsberg bequem mit dem Auto. Der Blick, den man von oben von der Wiese auf die Landeshauptstadt und sogar den letzten Zipfel des Wörthersees hat, ist einzigartig und rechtfertigt die Anfahrt – sie dauert vom Zentrum Klagenfurts aus ca. 20 Minuten – in jedem Fall. Auskenner warten bis die Dämmerung hereinbricht und nehmen neben einer Decke zum Sitzen einen 6er Träger mit. Ein einzigartiges Feeling stellt sich ein wenn dann die Nacht hereinbricht und Klagenfurt das Licht an macht…
Die Google-Map zum Aussichtsplatz
ein weiterer Insider-Tipp an dem man auf dem Weg auf den Radsberg direkt vorbeikommt
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21.08.07
Posted in Kraftorte, Wandern
at 14:11

Der Ebentaler Wasserfall gehört vielleicht zu den schönsten und verborgensten Plätzchen im näheren Umfeld der Landeshauptstadt Klagenfurt. Nur wenige wissen von seiner Existenz und noch weniger waren selber schon dort. Dabei empfängt den Besucher eine mystische Welt bestehend aus wucherndem Grün und rauschendem Wasser, die einen unweigerlich in ihren Bann zieht. Im Sommer ist der Ort herrlich kühl. Und auch im Winter sieht der gefrorene Wasserfall bezaubernd aus. Ein herrlicher Ort um abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen.
Wie kommt man hin? Vom Schranken an der Asphaltstraße (Google-Map) wo man das Auto stehen lassen kann. Hier steht auch ein grünes Schild mit der Aufschrift “Ebentaler Wasserfall”. Nun geht es zu Fuß über die Felder immer gerade aus weiter bis zu einem eingezäunten Wasserhaus. Von dort einem Waldweg folgend bis zum Wasserfall. Wer sich leise nähert, der hört das Rauschen schon von Weitem.
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Posted in Kraftorte, Kärnten entdecken
at 14:11

Wenn die Kärntenblogger auf ihren Mountainbikes die Schotterstraße südlich von Klagenfurt entlang radeln, kommt es so gut wie nie vor, dass vor dem kleinen Brunnen am Straßenrand keine Autos parken. Und seitdem der Österreichische Rundfunk im Rahmen seiner Sendung “Kärnten Heute” über die Quelle und ihr besonderes Wasser berichtete, kommen Leute von nah und fern, um sich damit einzudecken. Wenn man einem freundlichen Herrn an der Wassertankstelle glauben kann, so ist das Wasser “gar nichts besonderes” und es “ohnehin völlig egal, ob es nun rechtsdrehend oder linksdrehend sei”. Laut ihm hätte das Wasser dieser Quelle bloß eine natürliche Reinheit, die man heute nur noch selten findet. Nun, das sehen bestimmt nicht alle so. Wie könnte die Quelle sonst auch eine solch große Fangemeinde haben, die auf das Wasser Stein und Bein schwört und folglich alle paar Tage dort vorbeischaut?!
Der Brunnen liegt wie gesagt südlich der Landeshauptstadt Klagenfurt und ist über einen Schotterweg mit dem PKW gut erreichbar. Näheres auf der Google-Map
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15.08.07
Posted in Augen weiden, Kärnten entdecken
at 16:24

Bowling ist heute in aller Munde und angeblich total cool. Hunderte stellen sich beispielsweise in einer Klagenfurter Bowling-Arena in die Schlange um in die verschwitzten Schuhe des Vordermannes schlüpfen zu dürfen. Gegen Bares versteht sich.
Dass es in Kärnten aber auch zahlreiche alte Lehmbahnen gibt, auf denen man auf gut Kärntnerisch “Scheiben”, also Kegeln kann, gerät dabei immer mehr in Vergessenheit. In St. Johann am Pressen, in der Nähe des ehemaligen Knappenortes Hüttenberg, beispielsweise, gibt es so eine Kegelbahn, auf der man sich im “echten” Kegeln üben kann. Auf einer gepflegten Indoor-Bahn kann das schließlich jeder! Die Kegelbahn in St. Johann am Pressen gehört zu einem gemütlichen Gasthaus, in dem sich die “Scheiber” die vom Kegeln leeren Akkus wieder aufladen können. Ein Bierchen unter der Linde wirkt wahre Wunder und trägt nicht selten dazu bei, dass man dann beim Kegeln besser trifft. Die Benützung der Bahn ist für Besucher des Gasthauses übrigens gratis!
St. Johann auf der Google-Map
Tip: In Hüttenberg steht das absolut sehenswerte Heinrich Harrer Museum. Wer schwindelfrei ist, kann sich auch auf den tibetischen Pilgerpfad Lingkor wagen. Heimfahren kann man dann auch über den oberhalb von Hüttenberg gelegenen Ort Knappenberg, der eigentlich genausogut Weltkulturerbe sein könnte. Die unverkennbaren Häuser der Knappen sind direkt aneinander gebaut und nicht zu übersehen. Sehenswert ist in Knappenberg auch das Schaubergwerk.
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13.08.07
Posted in Familientipp
at 20:27

Das Cafe Fahrnberger in der Luegerstraße 4 in Klagenfurt hat nicht nur eine Kardinalschnitte zum Niederlegen. Nein. Die gibt es schließlich auch in den Fahrnberger-Filialen am Benediktinerplatz und in der St.Veiter-Straße. Das besagte Cafe ist zudem gänzlich rauchfrei! Und das hat schon was. Jetzt sind die Kärntenblogger selbst alles andere als Kostverächter und gönnen sich gelegentlich schon mal ein “Zigaretterl”. Aber in manchen Cafes ist die Luft so dermaßen zum Schneiden, dass einem die Lust auf eine gute Tasse Kaffee schon mal vergehen kann. Nichts geht mehr, wenn einem dann der Tischnachbar den Inhalt seiner Marlboro light um die Ohren pustet.
Das Cafe Fahrnberger macht hier die löbliche Ausnahme und ist schon alleine deshalb einen Besuch wert. Seit 1935 gibt es das Cafe, das seine Hochblüte zur Zeit erlebte, als das vis-a-vis gelegene Wulfenia Kino noch der Kinotempel der Stadt war. Rundum liebevoll revitalisiert wartet das Cafe nun rauchfrei auf Gäste. Und das sind gar nicht so wenige, wenn man Juniorboss Paul Fahrnberger glauben darf.
Auch die Fahrnberger-Filiale in der St.Veiter Straße ist ein heißer Tip. Hier nämlich werden die süßen Köstlichkeiten für alle Fahrnbergers hergestellt und die Auswahl ist dementsprechend größer. Ja und die Niederlassung am Benediktinerplatz ist so dermaßen kultig. Da geht sich locker ein eigener Kärntenblog-Beitrag aus…
3x Cafe Fahrnberger auf der Google-Map
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Posted in Essen & Trinken, Familientipp, Kraftorte, Wandern
at 09:45

Wir Kärntenblogger haben keinen blassen Schimmer – von Wasseradern, dem Globalgitter oder dem Currynetz. Und Wünschelrutengehen, das überlassen wir eigentlich auch lieber Berufeneren. Aber der Wünschelrutenwanderweg bei Hermagor hat uns dann doch richtig gut gefallen. Warum? Weil hier ein – auch kleinkindtauglicher – Waldweg zwar inszeniert wird, aber nicht künstlich aufgemascherlt. Und weil man als Wandernder einen Sinn dafür entwickelt, dass die Natur von mehr beeinflusst wird als von Wind und Wetter – und Klimawandel. Dass es einen Grund dafür gibt, warum Bäume krumm wachsen, Krebs-Geschwüre ausbilden oder dass die Stellen für Bildstöcke selten zufällig gewählt sind…
Wer selbst mal die Wünschelrute schwingen möchte: Im nahe gelegenen Gasthaus “Beim Bachmann” (übrigens bekannt für vorzüglichen Biolachs und saisonale Schmankerl aus der Region…) gibt’s einen Übungsparcours für Anfänger.
Lageplan hier!
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09.08.07
Posted in Familientipp, Kärnten entdecken, Orte mit einer Story
at 14:55


Wenn manche Orte erzählen könnten, uns allen würd die bloße Angst im Nacken sitzen. Der Wolschart-Wald nahe St. Veit ist so ein Ort. Im 18. Jahrhundert gings hier denkbar ungemütlich zu. Der dichte Nadelwald mitten im relativ flachen Krappfeld war das bevorzugte Rückzugsgebiet von allerlei Gesocks, das als die “Wolschart-Räuber” in die Geschichts- und Sagenbücher Eingang fand. Raubüberfälle auf Reisende und benachbarte Bauernhöfe waren noch das kleinste Übel. Angeblich steckten einige der hohen Herrschaften von St. Veit damals mit den Räubern unter einer Decke. Wer sie dann doch verriet, bekam ihren ganzen Zorn zu spüren. Ein Wirt wurde der Sage nach mit den Beinen an einem Baum gehängt, unter ihm ein Feuer entzunden. Zimperlich waren sie also sicher nicht.
Doch wo viel Schatten, da auch viel Licht (…oder so…) Jedenfalls steht mitten im Wald auch eine Wallfahrtskirche - gleich neben einer ganz alten Waldkapelle. Die Kirche liegt direkt am Hemma-Pilgerweg und das Gasthaus gleich daneben stellt die Verpflegung von ausgepowerten Wallfahrern sicher.
P.S.: Im Zusammenhang mit den Wolschart-Räubern wird auch immer der Kärntner “Robin Hood” (okay, jetzt gibt’s wieder einen, der sich dafür hält….) Simon Kramer genannt, der sich allerdings auch eher durch grausame Verbrechen als durch Mildtätigkeit einen Namen gemacht hatte. Auch er hauste im Wolschartwald. Vor Jahren gab’s mal die Überlegung, den Stoff zu verfilmen, sogar Brad Pitt war für die Hauptrolle im Gespräch. Keine Ahnung, wo das Drehbuch jetzt vergraben liegt…. Vielleicht im Wolschart-Wald…?
Hier der Anfahrtsplan ( ab St. Veit) – ab dem Endpunkt ist “Maria Wolschart” angeschrieben.
Siehe auch den Beitrag “Unter Räubern”
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05.08.07
Posted in Familientipp, Kärnten entdecken
at 20:25

Alle die sofort an den Wolfgangsee denken, wenn sie Weißes Rössl hören aufgepasst! Denn weiße Pferde gibt es nicht nur im schönen Salzkammergut sondern auch im schönen Kärnten. Genauer gesagt am Wörthersee. Noch genauer an der Süduferstraße und ganz genau in Schiefling – Auen. Direkt an der Straße gelegen hat das Rössl-Lokal wahrlich schon bessere Zeiten erlebt und auch der Service ist eher rustikal. Ein Stopp lohnt sich dennoch. Besucher des Weißen Rössls sitzen direkt am azurblauen Wasser des Wörthersees und können die alte Anlegestelle der Wörtherseeschifffahrt sogar bequem als Gratis-Badeplatz nutzen. Viel Platz gibt’s zu Lande und am Steg nicht. Aber wo ein Wille, dort bekanntlich auch ein Weg.
Tip: Wer nicht mit Auto oder PKW anreisen will, der kann sich mit einem Schiff der Wörtherseeflotte – am besten mit dem ältesten Schraubendampfer Mitteleuropas, der Thalia – zum Weißen Rössl chauffieren lassen. Die Schiffe halten hier nämlich bei der gleichnamigen Anlegestelle direkt neben dem Lokal. Nach einem Zwischenstopp bei Berner-Würstel mit Salat oder kleinen Bier geht es dann mit dem nächsten Dampfer weiter. Schiff ahoi!
Fahrplan der Wörtherseeschifffahrt
Das Weisse Rössl auf der Google-Map
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