19.06.07

Der Jungbrunnen auf der Saualpe

Posted in Kraftorte, Kärnten entdecken, Orte mit einer Story at 10:02

Auf der Saualpe in Kärnten gibt es einen Brunnen, dessen Wasser heilende und verjüngende Wirkung nachgesagt wird. Es ist nicht ganz einfach ihn zu finden (siehe unten!), dennoch ist der “Laren Sack”-Brunnen (das steht übrigens für “leerer Sack”), wie er auch genannt wird, ein echtes Highlight. Die heilende Wirkung des Wasser ist seit Jahrhunderten bekannt. So ließen bereits die Grafen Christallnigg, sie residierten im 16. Jahrhundert in einem vornehmen Palais in der Klagenfurter Herrengassse nach dem Wasser schicken, wenn sie sich gesundheitlich nicht wohl fühlten. Ein Jäger musste sich dann auf den Weg zum Brunnen machen und das Wasser nach Klagenfurt bringen. Kein leichtes Unterfangen, so ganz ohne Motorisierung…

Jungbrunnen01 Jungbrunnen02

Die Anfahrt zum Jungbrunnen ist – wie gesagt – nicht ganz einfach, zahlt sich aber in jedem Fall aus und kann auch gut mit einem kleinen Spaziergang (vom Autoabstellplatz bis zum Brunnen ca. 1,5 Stundne hin und zurück) kombiniert werden.

Anfahrt / Zugang: Mit dem PKW von Eberstein im Görtschitzttal aus nach St. Oswald (schöne Kirche) und dann weiter hoch bis man an einem Gasthaus namens “Druckerhütte” vorbeikommt. Von hier aus der Straße weiter folgend, bis nach einer leichten Rechtskurve eine Forstraße nach links (Richtung Weissberger Hütte und Breitofner Hütte) in den Wald abzweigt. Hier das Auto stehen lassen (einige Parkplätze sind vorhanden). Zu Fuß geht es nun entlang der gut ausgebauten Forstraße weiter. Bereits hier gibt es eine rot weiss rote Markierung. Dieser einfach folgend bis zur ersten Gabelung (links halten) bergab zur zweiten Gabelung (rechts halten). Von hier aus dem noch immer rot weiss rot markierten kleinen Weg folgen, der direkt am rechts vom Weg gelegenen Jungbrunnen vorbeiführt. Den Schluck eiskaltes Wasser hat man sich redlich verdient. Den Brunnen zu erreichen ist eigentlich kein Problem, solange man sich an die gut sichbare rot weiss rote Markierung hält.

Die Google-Map hilft nur wenig weiter, soll hier aber dennoch nicht fehlen. Hier gibt’s einige Fotos.

1 Kommentar »

  1. Monika Meurer said,

    05.07.07 at 10:10

    Dann hoffe ich doch mal, dass bei der kulinarischen Rundreise die “Spätzleburg” in Gmünd mit dabei ist!!

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