14.08.09

Einkehren im “Monte Christof”

Posted in Abchillen, Augen weiden, Essen & Trinken at 21:27

“Danke für Ihren Besuch”, ruft uns der Wirt beim Verlassen des Monte Christof nach. Die Kärntenblogger halten kurz Inne und denken sich dann “Stimmt! Das war eigentlich ein Besuch”. Und einen solchen Gedanken hatten wir schon lange nicht mehr obwohl wir gut, gerne und oft in Gast- und Wirtshäusern einkehren. Aber eine Lokalität wie das Monte Christof will erst mal gefunden sein!

Der Christofberg als solcher will erst einmal gefunden sein! Für Görtschitztaler ist das vielleicht nicht ganz so schwer. Aber was soll man machen, wenn selbst die Görtschitztaler dort, wo es sprichwörtlich um die Wurst geht, falsch abbiegen?! Dort wo man auf einem Schild nämlich “Jausenstation” Chrisofberg liest und gleich an Brettljause garniert mit Kastelruther Spatzen aus der Konserve denkt! Biegt man hier nach links, kommt man nach einigen Kilometern Schotterstraße zur Kirche am Christofberg. Das heißt eigentlich zum Gasthof Messner aber heute wird beim Schild schließlich nach rechts abgebogen. Und wenn man das tut, so steht man einige Kilometer weiter bergan vor einem kleinen, vor kurzer Zeit renovierten Gasthaus.

Aber die Kärntenblogger natürlich nicht faul! Zuerst ein paar Schritte gehen, eh klar. Am Schotterweg rund um das Monte Christof herum ein wenig bergab hat man einen wunderprächtigen Blick über das Kärntner Unterland. Und hätte zwischenzeitlich jemand die Karawanken weggetragen, man würde bestimmt bis nach Rijeka sehen. So ist bei den Karawanken Schluss, der Blick jedoch dennoch traumhaft. Ein Bankerl gibts auch. Was will man mehr! Nun ja, ein Kaffee wäre nicht schlecht. Also nichts wie hinein ins Monte Christof. Und das war für uns die eigentliche Entdeckung des Tages.

Man ist hier im Grunde genommen bei zwei Leuten zu Hause zu Gast. Zwar steht Jausenstation drauf aber es ist doch irgendwie anders. Statt der Bar ein gemütliches Sofa, statt Ö3 aus dem Lautsprecher der Duft von Räucherstäbchen, statt Wiener mit Pommes ein Wirt, der das alles nicht muss und sehr genaue Vorstellungen davon hat, wen er hier bewirten möchte. Schließlich ist das sein zu Hause und alles kann aber er nix muss, eh klar! Da sitzt man dann im Garten, schlüft den Kaffee und schaut der Katze beim Herumlungern zu. Das Rauschen der Blätter im Wind wird leiser und man hört… hat da jemand klassische Musik aufgelegt? Ja man hat!

Reisebusse wird man hier keine finden, das ist klar. Wer zum Essen kommt ruft vielleicht am besten vorher an (0664 – 94 26 402) und sagt bescheid. Dann wird für die Gäste mitgekocht. Wer mag kann auch zum Grillen kommen und kann in diesem Fall sein Fleisch sogar selber mitnehmen. Die Kärntenblogger werden auf jeden Fall bald wieder vorbeischauen bei dieser so untypische Jausenstation.

Ach ja: Unbedingt auch die Homepage vom Monte Christof ansehen. Sie ist wie schon die Lokalität besonders!

12.05.09

Zu Gast beim Biber

Posted in Uncategorized at 15:28

Der 12. April 2009 war ein historischer Tag. Warum? Weil da der Gasthof Antonitsch neben der Kirche in Glainach wieder aufgemacht hat. Am Ausgangspunkt eines Spazierganges einen Gasthof zu haben, das ist nämlich eine tolle Sache und kann den (Rück-) Weg schon mal verkürzen helfen. Viel wichtiger als das Ziel ist aber bekanntlich der Weg. Und dieser führt am Gasthaus Antonitsch erstmal asphaltiert vorbei – ätsch! – steil hinunter zur Drau und hier einen Schotterweg dem Ufer entlang flussabwärts.

Biber

Hier gibts eine Menge zu sehen. Unter anderem Vögel, die man in eigens dafür aufgestellten Stationen beobachten kann (Tipp: Fernglas nicht vergessen!) Nach ca. 20 Minuten gemütlichem Geradeaus-Marsch der auch für Kids oder mit Kinderwagen problemlos genommen werden kann, kommt man zu einer kleinen Marina, in der sich die Draufischer mit ihren kleinen bunten Ruderbooten auf ihre glorreichen Ausfahrten auf der aufgestauten Drau vorbereiten.

Die Kärntenblogger staunten aber nicht schlecht, als ihnen am Rande der Marina angeknabberte Baumstämme auffielen. Sie sahen aus als wären sie von Hand bearbeitet worden. Die freundlichen Draufischer erst bestätigten uns, dass es sich dabei natürlich um Biber handelt, die an den Gestaden der Drau munter vor sich hin knabbern. Und wer weiß: Wenn man sich der Marina ohne großes Getöse nähert, vielleicht trifft man Herrn oder Frau Biber gerade bei der Arbeit an?

Biber am Ufer der Drau bei Glainach / Kärnten

Zurück gehts dann wieder am selben Weg und der Kreis schließt sich beim Gasthof Antonitsch. Hier an einem schönen Tag unter blühenden Kastanienbäumen zu sitzen und einen Hadentorte mit Schlag und einen Verlängerten zu genießen, das hat was!

03.03.09

Antiquariat auf Schienen

Posted in Shopping, Urlaubslektüre, schlechtwetter-action at 09:31

Zu einem Antiquartiat auf Schienen hat sich der Verlag Johannes Heyn entschieden. Vor der Haustüre des Verlages in der Friedensgasse, etwas außerhalb von Klagenfurt, wurde kurzerhand ein ausrangierter Straßenbahn-Waggon aufgestellt, in dem Bücherfreunde nach Lust und Laune schmökern können. Und das wohlgemerkt 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, die Bücher-Bim ist nämlich rund um die Uhr offen. Pro entnommenes Buch wird ein Euro eingehoben, wobei sich der Verlag auf die Ehrlichkeit seiner Kunden verlässt.

Der Grund warum sich der Heyn Geschäftsführer zum unkonventionellen Bazar für alte Bücher entschlossen hat, ist einfach erklärt. Über die Jahre wurden die Bücher immer mehr und niemand wußte mehr wohin damit. Nachdem der Erstversuch mittels Bücherzelt einem Sturm nicht standhielt, musste eine etwas “stabilere” Variante her. Die Idee mit der Bim war geboren. Übrigens: Die Garnitur stammt von der Nostalgiebahn Ferlach, die mit ihren historischen Dampfrösser und Bussen im Sommer ein weiteres Highlight darstellen. Aber dazu später mal hier am Blog : )

Öffnungszeiten Bücher-Bim: Rund um die Uhr (Sommer wie Winter)
Tel. Heyn Verlag: Tel.: 0463 / 33 631

Danke für das super Panorama an Panorama-King Markus Ortner

22.09.08

Primärliteratur zum Millstätter See

Posted in Kärnten entdecken, Urlaubslektüre at 15:17

Urteil einer Einheimischen: Hier drin steht (fast) alles, was man derzeit als Gast über die Region Millstätter See wissen muss. Vielleicht besser, sicherlich aber glaubwürdiger als jeder Reiseführer.

25.08.08

Best of Kärnten

Posted in Augen weiden, Besonderes, Freizeit at 13:35

Edelweiss

Der Sommer gibt noch einmal gehörig Gas derzeit. Aus diesem Grund bringen wir hier ein Best of an Beiträgen, die Urlaubern und Kärntenfans zeigen sollen, was sie hier off the beaten Track, also abseits der Trampelpfade noch so alles machen können.

Wörthersee

Fahren Sie auf die Saualpe und besuchen den Leeren Sack Brunnen Erklimmen Sie den Magdalensberg doch mal zu Fuß anstatt mit dem Auto. Essen Sie eine nächtliche Käseplatte im Hotel Linde am Wörthersee. Tanken Sie Energie in Hülle und Fülle, am Felsentor, der Energietankstelle in Eberstein Gehn Sie auf Schnäppchenjagd in Kärntens Outlet-Centern oder Statten Sie der ehrwürdigen Villa Verdin einen Besuch ab. Mit einem Wort: Noch so viel zu sehen und – hoffentlich – noch einen schönen, langen und vor allem warmen Sommer :)

Sie haben weitere Sommertipps oder wir haben etwas ganz Wichtiges Vergessen? Ein eMail an uns genügt. Noch einen schönen Sommer! Die Kärntenblogger

01.08.08

Die Türkei liegt in Kärnten

Posted in Besonderes, Kärnten entdecken, Orte mit einer Story, Wandern at 14:27

Türkei in Kärnten

Huch! Wenn das der Landeshauptmann von Kärnten liest…. Die Türkei liegt nämlich – mitten in Kärnten! Genauer: In einem kleinen Seitental ganz in der Nähe des Faaker Sees. Drinnen im türkischen Valley erwarten den hoffnungsvollen Kosmopoliten allerdings keine Döner-Buden und Moscheen, sondern gezählte elf Einfamilienhäuser, das Plätschern eines kleinen Baches, Blumenwiesen und Grillenzirpen und – am Ende der asphaltierten Taleinfahrt – der “Türkenbrunnen” als Labestation für alle, die von hier den Waldpfad in Richtung Faaker See nehmen. Die Kärntner Türkei ist sozusagen eine Oase der Ruhe und schön zu durchwandern.

Kärntenblog-Türkei in Kärnten

Zu dem eigenwilligen Talnamen kams (in der Kurzfassung) so: Bei ihrem dritten Einfall in Kärnten schlugen die Türken ihr Lager in diesem Tal auf. Wundert nicht weiters: Schöne flache Wiesen, beiderseits gut geschützt durch bewaldete Bergwälle, ganz nahe am strategisch günstig gelegenen Villach. Das hat sich seinerzeit quasi aufgedrängt als Basislager.

kaerntenblog-parasol

Uns hat sich etwas anderes aufgedrängt: Dieser formvollendete Parasol gleich neben der Straße, der schließlich in Butter herausgebraten und leicht gepfeffert und gesalzen zwischen zwei Semmelhälften sein Ende fand. Eine Art Kärntner Döner, wenn man so will…

30.07.08

Kalmusbad: Ein Badetag wie im Bilderbuch

Posted in Abchillen, Familientipp, Freizeit, Sichs gut gehen lassen at 20:17

Der sommerliche Badetag beginnt meist mit der obligaten Parkplatzsuche. Nach einigen Runden im fahrenden Glutofen greift endgültig die Erkenntnis, dass heute alle anderen wieder schneller am Wasser waren. An der Kasse löhnt man 4 bis 6 Euro (!) um auf der Liegewiese zu erkennen, dass man sich am besten über- statt nebeneinander schlichen sollte. Von lauten Radios, Handy-Schreihälsen und notorisch fehlgeleiteten Fußbällen gar nicht erst zu sprechen. Man kann aber rauch ganz anders baden. Man muss nur wissen wo.

KALMUSBad in Klagenfurt

Die Zutaten zum perfekten Badetag: Genügend freie Parkplätze selbst bei Tagen wie heute mit 30° plus. Alle im Schatten eines kleinen Wäldchens gelegen. Der Eintritt: “Ein Euro für die Benützung der Liegewiese”, steht auf einer Kreidetafel geschrieben. Ach ja. Das ganze Idyll liegt nur ca. fünf Fahrminuten vom Zentrum Klagenfurts entfernt.

Kalmusbad

Dass sich auf der Liegewiese selbst an Hochfrequenztagen nur eine Handvoll Erholungssuchende tummeln, sei nur nebenbei erwähnt. Im Kalmusbad, so heißt dieses magische Plätzchen, gehen die Uhren anders. Gebadet wird im vorbeifließenden Sattnitz-Bach. Der ist zwar nicht so sonderlich tief, zum Schwimmen reicht es jedoch vollauf. Und die Gegenstromanlage hat man quasi inklusive (wobei die Strömung wirklich sachte ausfällt). Das Wasser ist herrlich frisch und liefert im Gegensatz zu so manchem, auf 28 Grad aufgeheizten Kärntner Badesee, echte Abkühlung. Im hinteren Teil des Geländes stehen putzige kleine Holzhäuschen. Davor sitzen ein paar Pensis und spielen Karten. Ja, es ist schon ein wenig anders hier im Kalmusbad. Wir haben es heute probiert und mochten es auf Anhieb!

Tipp: Das Kalmusbad ist für Kinder super geeignet. Spielplatz, Sandkiste, alles da. Wer will, findet unter den großen Bäumen Schatten. Im Wirtshaus gibt’s zackiges Service und speise- und getränketechnisch alles was man halt so braucht.

Andere Freizeit-Tipps in der Nähe:
Der Ebentaler Wasserfall
Klagenfurt von oben herab
Besonderes Wasser

28.07.08

Alexanderhütte: Jausnen mit Aussicht

Posted in Augen weiden, Essen & Trinken, Familientipp at 10:30

Wir Kärntenblogger haben ja bereits mit einigen Posts bewiesen, dass wir für unsere Leser schon mal hoch hinauf steigen um hier Geheimtipps zu posten, mit denen man bei seinem Kärntenaufenthalt “hoch hinaus” kommt. Und die Alexanderhütte hoch über dem Millstättersee passt uns da wunderbar ins Konzept.

Blick zum Millstättersee

Erstens, weil man rund um den Millstättersee wohl kaum einen Jausentisch finden wird, von dem aus man eine bessere Aussicht hat. Zweitens, weil man von der Alexanderhütte aus in jede Richtung losmarschieren kann und innerhalb einer Stunde zur nächsten Hütte gelangt. Ja und dann gibt es neben der Aussicht, der Lage, der sagenhaft frischen Buttermilch (!) noch ein paar andere Gründe, die für die Alexanderhütte sprechen: Eine Blumenwiese gleich hinter dem Haus, die zum Entspannen einlädt etwa. Ein Höhenrundwanderweg, der den Wanderer zu den schönsten Gipfeln der Rocky ähem… Nocky Mountains sprich “Nockberge” führt, darunter so klingende Namen wie Tschiernock oder Hochpalfennock.

Alexanderhütte

Ja und last but not least auch die Tatsache, dass die Alexanderhütte mit dem PKW super-easy zu erreichen ist. Wobei… super-easy ist ein dehnbarer Begriff 2000 Meter über dem Meer. Die letzten 20 Minuten von der Schwaigerhütte nämlich nimmt man zu Fuß. Und das empfiehlt sich wirklich, weil sonst die Jause bekanntlich gar nie richtig schmecken kann.

Kein Stress in den Nockbergen

Anfahrtstipp: Von Millstatt nach Ober-Millstatt und die Tschierweg-Staße immer bergan bis man den Parkplatz bei der Schwaigerhütte erreicht. Hier PKW abstellen und zu Fuß weiter zur Alexanderhütte. Von hier aus gehts gleich weiter zur Sommereggerhütte oder über den Jagasteig zur Hansbauerhütte (beide bewirtschaftet). Von der Alexanderhütte kann man auch den Höhenrundwanderweg in Angriff nehmen, der in mehreren Varianten aber schon einige Kondition benötigt.

Weitere Kärntenblog-Tipps mit Aussicht:

Wandern am Wörthersee
Haare schneiden mit Aussicht
Die Kärntner Gloriette
Kärnten durchschauen
Klagenfurt von oben herab

Millstatt von der Alexanderhütte aus gesehen

07.07.08

Wandern mit Domitian

Posted in Augen weiden, Kärnten entdecken, Wandern at 09:39

Domitian ist der Lokalheilige Millstatts. Weil er seinerzeit, als die Millstätter zwischendurch heidnischen Göttern huldigten, sämtliche Heiden-Statuen in einem katholischen Säuberungsanfall in den See schleuderte. Angeblich waren es an die tausend Statuen, “mille statue” also. Daher der Name. Historiker können bei dieser Herleitung des Ortsnamens Millstatts zwar nur milde lächeln – aber die Story ist doch schön. Genauso wie der “Domitianweg”. Ein Rundkurs ab/bis Millstatt, der übers Hochplateau führt und ca. 6 bis 7 Stunden Gehzeit in Anspruch nimmt. Er ist erstaunlich gut beschildert, Sich-Verlaufen ist fast unmöglich. Zum Teil führt auch ein anderer Pilgerweg in Kärnten, der Hemma-Pilgerweg, entlang dieser Route.

Vorweg: Die Mühe einer frühen Morgenwache lohnt sich – für einen Sonnenaufgang am Millstätter See …

… der Domitianweg führt dann weiter durch schmucke Bauerndörfer wie beispielsweise Obermillstatt …

… über taunasse Wiesen und Felder …

… vorbei an urigen Heu-Manderln …

… und alten Wasser-Mühlen …

… bis nach etlichen Stunden wieder das Ziel vor Augen kommt: Millstatt am See…

… und man zum Abschluss noch mal einen Blick auf den “alten Haudegen” Domitian werfen kann, beim Ausgangs- und Zielpunkt im Schillerpark in Millstatt…

… danach ist der Sprung in den See selbstverständlich Pflicht! Bikini/Badehose sollten im Jausenrucksack also noch Platz haben.

16.06.08

Auf den Kärntner Spuren der Kaiser-Mätresse

Posted in Augen weiden, Besonderes, Essen & Trinken, Kärnten entdecken, Orte mit einer Story at 12:44

Vorweg gesagt: Die Geliebte eines mächtigen Mannes zu sein ist an sich ja nix Heroisches. Aber es erweckt Interesse – noch heute leben schließlich ganze Luder-Generationen gut von ihren G’spusis in besseren Kreisen.
Nun, wie wir wissen, war Katharina Schratt zwar nicht die Angetraute, wohl aber “Kaiserin des Herzens” Franz Josephs. Oder so. Und obwohl die Dame Wienerin war, hinterließ sie Spuren in Kärnten.

Da wäre erst mal die “Villa Helene” in Velden am Wörthersee. Die jetzige Besitzerin erzählte uns (für ein Interview im Alpe-Adria-Magazin, übrigens sehr lesenwert auch für Kärnten-Fans!), dass der Jugendstil-Bau vom Kaiser höchstselbst in Auftrag gegeben wurde: Für seine Katharina Schratt, die hier so etwas wie ein “Klein-Schönbrunn” haben sollte. Mit bescheidenen 40.000 Quadratmeter Grund, für Parkanlagen uns sonstige Spaßivitäten. Davon können Wohnsitz-Suchende am beinah vollverbauten Wörthersee heute allerdings nur träumen…

Zum anderen am “Schrattenfeld” am Längsee. Eine Sammlung von fünf kleinen Höfen, die Ende des 19. Jahrhunderts vom Bruder der Schratt gekauft wurde. Noch heute betreiben die Nachkommen hier, am sonnigen Nordufer des Sees, mehrere Gastro- und Hotelbetriebe, die für gutbürgerliche Küche und herrliche Aussicht bekannt sind. Die Schratt selbst dürfte hier wohl auch hie und da aufgetaucht sein, schließlich hatte sie ein Taufkind am Schrattenfeld.

02.06.08

Alpine Wellness im hintersten Winkel

Posted in Abchillen, Kraftorte, Wandern at 10:11

Heilquelle in Eberstein

In so manchem Wellnessbereich ist das mit der Entspannung so eine Sache. Meist kommt diese erst gar nicht zustande weil sich zu viele Menschen auf zu wenig Quadratmeter aufhalten. Das hat häufig auch damit zu tun, dass der Wellnessbereich bequem und ohne Mühen erreichbar ist. Kurze Wege, viele Leute. Ganz anders verhält es sich mit dem Wellnessbereich in Eberstein im schönen Kärntner Görtschitztal. Da muss man schon einiges an gutem Willen und Durchhaltevermögen mitbringen, um zum Wellnessbereich überhaupt erst vorzudringen. Dieser liegt im so genannten Höllgraben aus dem der Tisäckerbach fließt. Wer an die Quelle, sprich zum Wellnessbereich will, muss stromaufwärts gehen und den rauschenden Bach mehrmals – manchmal mit, manchmal ohne Brücke überqueren.

Wellness pur in Eberstein

Die Natur entlang des Weges ist jetzt Anfang Juni üppig-urwüchsig, fast urwaldhaft. Drinnen im Graben angelangt finden Entspannungssuchende alles was es zum Wellnessen so braucht: Eine rechtsdrehende Heilquelle (samt emailliertem Trinkbecher), ein Kneippbecken und Sitzgelegenheiten, auf denen sich herrlich relaxen lässt.

Rechtsdrehende Heilquelle

Anfahrt: Mit dem PKW nach Eberstein. Hier auf die Saualpe abbiegen und der Saualpenstraße in Richtung St. Oswald folgen. Nach der Ortsausfahrt von Eberstein folgt eine ca. 500 Meter lange Gerade. Noch bevor diese in eine Linkskurve mündet, zweigt rechts ein Schotterweg ab (auf einer Tafel steht Lassernig vlg. Kulmbauer), der an einigen kleinen Häusern vorbei führt. Diesem bergan ca einen Kilometer folgend bis sich die Straße teilt und das Schild Eberstein – Mirnig (Lassernig vlg. Kulmbauer) auftaucht. Hier das Auto abstellen und den kleinen, von der Straße wegführenden Fahrweg bergan entlang gehen bis zur Quelle. Falsch machen kann man ab hier nichts mehr. Einfach immer dem Tisäckerbach entlang. Nach ca. 1 Stunde hat man das Ebersteiner Wellness-Ressort erreicht. Zurück zum Auto geht es auf dem selben Weg.

Ausgangspunkt: Die Google-Map rechts markiert den PKW-Abstellplatz (Weggabelung), der zugleich Ausgangs- und Endpunkt der Tour ist.

Weggabelung

Tipp: Der unbefestigte Weg führt manchmal über den Bach (Furt). Man kann hier aber gut über gelegte Steine balancieren. Gutes Schuhwerk schadet nicht.

17.05.08

Die Seele baumeln lassen am Gurkspitz

Posted in Abchillen, Familientipp at 19:51

In der Nähe von Gurnitz, einer kleinen Gemeinde am Rande von Klagenfurt gibt es einen Ort, der sich wunderbar dazu eignet, einen harten Arbeitstag vergessen zu machen. Wer an der Glan auf Höhe Gurnitz den PKW abstellt, der kann den Radweg entlang der Glan flussabwärts schlendern, so weit, bis man automatisch am sogenannten “Gurkspitz” anlangt. Dem Ort wo die stürmische Glan – nach ihr ist übrigens das Glantal, die Region zwischen St. Veit und Feldkirchen benannt – in die gemächliche Gurk (Gurktal… bingo!) mündet.

Relaxen am Gurkspitz (Gurnitz bei Klagenfurt)

Wie gesagt ist es ein wunderbarer Ort die Seele baumeln und den Tag hinter sich zu lassen. Der Weg zum “Gurkspitz” entlang der Glan führt durch üppige Vegetation, die einem im Frühling beinahe an einen Regenwald erinnert. Hier lässt es sich herrlich relaxen.

Marienkäfer oder sonstiges Getier...

Tip: Die Gehzeit vom Ausgangspunkt A (Kreuzung Zettereier Straße mit dem Radweg) bis zum Gurkspitz beträgt bei gemütlichem Tempo etwa 20 Minuten. Wer 15 Minuten länger unterwegs sein möchte, der beginnt seinen Spaziergang zum Gurkspitz dort, wo die Miegerer Straße das erste mal die Glan kreuzt und parkt zB. an der Abzweigung zur Quellenstraße.

16.05.08

Bad Bleiberg für sonnige Tage

Posted in Familientipp, Freizeit, Orte mit einer Story, Wandern at 18:42

Das Dörflein Bad Bleiberg in der Nähe von Villach gelegen hat wahrlich schon bessere Zeiten gesehen. Nach dem 1. Weltkrieg etwa, als der Blei- und Zinkbergbau hier seinen Höhepunkt erreichte. Seit dem zu Beginn der 1990er Jahre der Bergbau endgültig eingestellt wurde, konzentriert man sich mit dem Heilklimastollen auf die Gesundung bronchial angeschlagener Menschen. An die bewegten Bergbauzeiten erinnert nur noch das Schaubergewerk Terra Mystica, das eine weithin bekannte Kärntner Schlechtwetterdestination darstellt und bei eben solchen auch dementsprechend stark besucht wird.

Stollenwanderweg Bad Bleiberg

Wer dem beschwerlichen Leben der Knappen aber nicht unter Tage sondern am hellen Tageslicht nachspüren will, der lässt das Schaubergewerk rechts liegen und fährt die Straße in Richtung weiter bis er am Gasthaus Wirnsberger, es liegt neben dem Eingang zur Perscha-Keusche, vorbeikommt.

Stollenwanderweg

Haus Stollenwanderweg Bad Bleiberg

Von hier ausgehend kann man den Weg der Knappen gehen (Dank für den Hinweis an Jürgen!), der von einem, „Mundloch“ genannten Stolleneingang bis zum nächsten führt. Der Weg führt durch den kleinen Ort an alten Häusern vorbei durch den Wald und ist insbesondere an wärmeren Tagen eine Alternative für Groß und Klein. Je nach Lust und Laune kann man den ganzen Stollenwanderweg unter die Beine nehmen oder nur ausgewählte Teile davon. An den Bäumen angebrachte Markierungen (schwarzes Bergewerkszeichen auf gelbem Grund) führen einen zurück zum Ausgangspunkt. Den Kärntenbloggern jedenfalls hat es gefallen: Mal was anderes und an der frischen Luft auch noch. An den meist abgesperrten Stolleneingängen bleibt man dann stehen und wenn man still ist, kann man sich gut vorstellen, wie hier vor wenigen Jahren noch geschuftet wurde.

Musikkaufen wie anno dazumal

Posted in Besonderes, Menschen, Shopping at 18:29

Mitten in Klagenfurt, etwas versteckt in der Spitalgasse Nr. 10 steht das Schallplattenstudio Elisabeth. Es handelt sich dabei um einen besonderen Ort, an dem der Liebhaber besonderer Musik Besonderes finden kann. Und dies gilt ausdrücklich nicht nur für das reichhaltige Klassik- und Jazz-Sortiment, das man sonst in Kärnten wohl vergeblich suchen wird. Dass das Schallplattenstudio (hier die Homepage dazu) etwas ganz Spezielles ist, hat auch mit der Dame zu tun, die dem Geschäft vor 33 Jahren seinen Namen gab. Frau Elisabeth.

Schallplattenstudio Elisabeth Klagenfurt

Die 70 Jährige kennt sich aus bei vergriffenen Schlagern, beim Jazz und auch in der Klassik und steht in ihrem kleinen Geschäft Kunden mit Rat und Tat zur Seite. Ja, volkstümliche Musik habe sie auch, aber das wäre nicht so ihr Ding, sagt Frau Elisabeth, während sie dem Kärntenblogger eine Ostbahn-Kurti Musikcasette (!) und die Neue von Sabina Hank über den Landentisch reicht.

Schallplattenstudio Elisabeth

Im Plattenstudio scheint ein wenig die Zeit stehen geblieben zu sein, was aber nichts am gemütlichen Ambiente oder gar damit zu tun hat, dass das Sortiment nicht aktuell wäre. Schließlich kann Frau Elisabeth auch der Oma aushelfen, die ihrem Enkelkind eine BRAVO-Hits mitbringen möchte. Wie gesagt, bei Musik macht Frau Elisabeth nicht so schnell jemand etwas vor.

30.03.08

Wandern am Wörthersee

Posted in Augen weiden, Wandern at 21:38

Kaerntenblog-Tip

In den Wörthersee köpfeln ist genial. Ab Mitte/Ende Mai. Zuvor macht der Wörthersee optisch am meisten her. Verbunden mit einem ausgedehnten Spazierer (manche sagen “Wanderung” dazu) auf leichter Anhöhe mit Blick auf den See – herrlich! Anzubieten hätten wir da den Wörthersee-Rundwanderweg. Nicht in einem durch freilich, 50 Kilometer Uferlänge plus X sind dann vielleicht doch ein bissl zu gut gemeint. Aber es gibt ja Teilstücke – bestens beschildert, übrigens. Wir haben die Route Viktring bis Aussichtspunkt auf Höhe Sekirn am Südufer getestet und waren – nach diesem viel zu langen Winter – wieder mal hin und weg vom schönsten See in Kärnten.

Rundwanderweg um den Wörthersee

Die Route verläuft vom Klagenfurter Stadtteil Viktring (genauer Start siehe Google-Map nebenan) aus über den “Zubringer” auf den blau-weiß-blau beschilderten Rundwanderweg. Man spaziert einen Gutteil der Strecke mit Blick auf den See, der durch die Nadelbäume blitzt. Gelbe Richtungstafeln geben Aufschluss über weitere nahe, erwanderbare Ziele wie die Spintik-Teiche, oder das Gustav-Mahler-Komponierhäuschen.

Wir waren so zwei Stunden unterwegs. Und heben uns die nächsten Etappen des Wörthersee-Rundwanderweges für ähnlich schöne Frühlingstage wie heute auf.

23.03.08

Das Lokal zum “Jahr der Kartoffel”

Posted in Essen & Trinken at 17:07

Kärntenblog Tip

Wir befinden uns bekanntlich im “Jahr der Kartoffel”. Welcher Kulinarik-Tipp könnte da besser passen als Kärntens einzige – zumindest uns bekannte - “Patateria”? Das “Ofenloch” in Seeboden am Millstättersee setzt schon seit Jahren auf die Kartoffel. Hier werden die Erdäpfel sozusagen in allen Aggregatzuständen kredenzt: Als Suppe (2,90 Euro), als Salat, als Beilage, als süße Kartoffelnudeln zum Dessert (4,90 Euro) und logischerweise als der Hauptact am Teller – in Form von Ofenerdäpfeln, mit Fleisch, Gemüse, Fisch und feinen Saucen kombiniert (ab 4,90 Euro). Xund und bekömmlich sind die Knollen angeblich sowieso….

Das Ofenloch ist ganzjährig offen und tischt täglich ab 18 Uhr auf, außer sonntags, da ist Ruhetag. Zu finden mitten in Seeboden, Hauptstraße 85.

19.03.08

Haare schneiden mit Aussicht

Posted in Abchillen, Augen weiden, Sichs gut gehen lassen at 17:18

Merlin-Hair in Wernberg bei Villach

Wenn Walter Mersich aka Merlin sagt, dass er weder Werbung braucht noch welche macht, so glaubt man ihm aufs Wort. Der in der Nähe von Villach angesiedelte Friseur übte seinen Beruf in aller Herren Länder aus, entschloss sich dann aber für den kleinen Ort Wernberg bei Villach. Jetzt wird man sagen, Frisör, eh klar! Aber damit liegt man hier völlig daneben. Walter & Heidi Mersich haben sich wirklich etwas einfallen lassen, das sie vom großen Rest der ca. 500 Frisörläden Kärntens im wahrsten Sinne des Wortes abhebt: Was für eine Lage bzw. was für eine Aussicht!!!

Der Friseurladen ist eigentlich ein stattliches Friseur-Haus, das schon alleine von seiner Architektur her einen echten Eyecatcher abgibt. Der Clou ist aber, dass sich Kunden beim Haareschneiden dank einer riesigen Glasfront, die den Bau im ersten Stock nach vorne hin abschließt, quasi mitten in der Landschaft befinden und den Blick weit bis hin zur Bergwelt der Karawanken schweifen lassen können. Ein absoluter Wahnsinn und ziemlich sicher die abgefahrenste Location an der man sich die Haare schneiden, waschen, legen und / oder föhnen lassen kann. Laut Merlin, den Namen des berühmten Zauberers verpassten ihm übrigens Spielkameraden aus der Jugend, ist der Laden nicht für seine Kunden sondern für ihn selbst so außergewöhnlich gebaut. “Geht es mir gut bei der Arbeit, geht es auch den Kunden gut”, sagt er. Da passt natürlich gut ins Bild, dass auch Innenarchitektur und Einrichtung zu annähernd 100 Prozent aus echter Handarbeit bestehen und so gut wie nichts “von der Stange” ist.

Davon, dass der Friseur mit Aussicht mehr als gut läuft, konnte sich der männliche Kärntenblogger gleich selbst überzeugen. Termin auf die Schnelle gab es nämlich trotz massig Wolle am Haupt keinen. Am besten vorher anrufen (04252 / 24595) und sich von Merlin und Heidi während der Haarpflege ihre Welt erklären lassen. Ich wer das gleich mal nach Ostern tun.

Adresse: Merlin Hair, Triesterstrasse 2a, A-9241 Wernberg, Website
Tip: Wenn sich Mami mal so richtig stylen lassen will, schickt sie Papi mit den Kids in der Zwischenzeit zum Gasthof Fruhmann. Der ist bei Merlin gleich um die Ecke.

21.02.08

Kärntner Gloriette

Posted in Augen weiden, Familientipp at 13:09

Bei Gloriette denkt man: Aha, Wien. Is aber nur zum Teil richtig. Tatsächlich hat auch Kärnten eine, genannt “Hohe Gloriette”. Das kleine, weiße Säulenpavillion steht an einem der schönsten Aussichtspunkte am Wörthersee – oberhalb vom Pörtschach, nämlich. Erreichbar über einen 15-, 20-minütigen Fußmarsch bergauf durch den Wald, ausgehend vom Parkplatz am Westende von Pörtschach, bei der Fischskulptur.

Solcherart Sonne getankt und Kalorien verbrannt, hat man sich einen saftigen Punschkrapfen oder andere süße Sünden beim Wienerroither an der Pörtschacher Hauptstraße wenigstens verdient…

13.02.08

Gesundheit kann man essen

Posted in Essen & Trinken, Sichs gut gehen lassen at 17:26

Das Restaurant Kleeblatt in Klagenfurt

Man muss keinen feinen, jahrzehntelang in Haubenküchen geschulten Gaumen haben, um zu erkennen, dass die Küchenchefin vom Kleeblatt in Klagenfurt irgendetwas sehr richtig macht. Was hier auf den Teller kommt, schmeckt vollwertig, ehrlich, frisch. Wie einst zuhaus bei Muttern. 2 täglich wechselnde Menüs (eines davon “Vollwert”) stehen zur Auswahl, neben einer Reihe von Standard-Gerichten und leckeren Nachspeisen. Gekocht wird nur mittags in den bunt ausgemalten, gemütlichen Altbau-Räumen am St. Veiter Ring – und dementsprechend clever ist es daher, zwischen 12 und 1 eine Tisch zu reservieren, falls man essen möchte. Das Service ist flink, die Atmosphäre ruhig, das Ambiente sehr sauber und freundlich.

pixelio

Wie gesagt: Nahrhafte, biologische Zutaten sind das A und O der Küche von Frau Rieder: Weißmehl, weißen Reis oder Fertigsaucen findet man hier nicht. So viel Achtsamtkeit darf sich dann auch preislich ein bissl auswirken, meinen wir.

Und weil wir schon beim Stichwort “Bio in Klagenfurt” sind: Das Mundauf haben wir einst hier schon abgefeiert. Nach wie vor ein heißer Tipp. Und wer Gesundheit lieber exotisch zu sich nimmt: Das indische Spezialitätenrestaurant “Shiva” in der 8. Mai Straße hat uns zuletzt sehr positiv überrascht. Ayurvedische Küche a la minute. Frisch gekocht ist eben doch – mindestens – halb gewonnen.

01.02.08

Sternberg: Highlight unweit der Autobahn

Posted in Augen weiden, Essen & Trinken, Familientipp at 12:18

Sternberg

Wenn man mit dem PKW wie immer viel zu schnell über die Wörthersee-Autobahn brettert, fällt einem auf Höhe Velden ein weißes Kirchlein auf, das auf einer Anhöhe steht: Sternberg. Die Kärntenblogger kennen dieses Plätzen schon lange. Höchste Zeit also, es hier einmal vorzustellen. Die Kirche und die dazu gehörende Messnerei in der heute ein gemütliches Gasthaus untergebracht ist, sind eigentlich ein Ganzjahres-Tipp. Im Frühling aber ist es hier besonders schön. Wer mit dem PKW über die Bundesstraße von Villach nach Velden fährt, biegt in Lichtpold nach links ab und gelangt über Krottendorf, Sand und Terlach bis zur Kirche nach Sternberg. Ähnlich wie am Magdalensberg kann man aber auch hier die Letzten Meter zu Fuß zurücklegen. Das Auto dann am besten am Bildstock abstellen der nach einem kurzen Steilstück links von der Fahrbahn steht und dann den markierten Weg (W6) entlang gehen der einen in wenige als zehn Minuten zur Kirche führt.

SternbergMarterl

Die Kirche Sternberg ist aus mehreren Gründen sehenswert. Neben dem tollen Ausblick kann man sich an der Hinterseite der Kirche auch einen Römerstein und einen eingemauerten Stein ansehen, auf dem ein Stern abgebildet ist. Die mathematische Gleichung Stern + Berg = Sternberg macht also Sinn.

Kaernten

Wer noch mehr wandern möchte, kann von hier aus in einer Stunde zur Ruine Hohenwart weitergehen. Jene die es gemütlicher mögen kehren beim Messnerwirt ein. Hier aber am besten sicher gehen und vorher anrufen (Tel.: 04252 / 24388) damit man nicht mit leerem Magen vor verschlossenen Türen steht, so wie jüngst die Kärntenblogger.

Hier gibt es weitere Fotos